Nach dem Abbinden des Putzes wird die Oberfläche geglättet. Feine Unebenheiten lassen sich mit einem Reibebrett und einem Schwammbrett ausgleichen. Erst wenn die Laibung vollständig durchgetrocknet ist, folgt der Anstrich. Zu frühes Streichen führt zu Blasen und Abplatzungen, weil Feuchtigkeit im Putz eingeschlossen wird. Je nach Putzart und Schichtdicke kann das mehrere Tage bis Wochen dauern. Wer diese Zeit unterschätzt, muss später nachbessern.
Alte Laibungen in Altbauten sind selten rechtwinklig, oft uneben und bestehen aus einer Mischung von Mauerwerk, Putz und manchmal Resten alter Farbschichten. Wer hier mit Trockenbau arbeitet, verliert meist Tiefe, schafft neue Fugen und muss die Anschlüsse trotzdem spachteln. Der direkte Weg über Putz und Mörtel ist aufwendiger, aber dauerhafter und passt zur Bauweise des Hauses. Entscheidend ist, den Untergrund richtig einzuschätzen, bevor die erste Kelle angerührt wird.
Wie die Unterlage beschaffen sein muss Gummimatten aus dem Baumarkt oder Antirutschfolien für Schubladen sind die einfachste Lösung. Sie werden passend zugeschnitten und liegen vollflächig auf. Ein häufiger Fehler ist, nur kleine Streifen zu verlegen. Dann verrutscht die Matte selbst. Besser ist es, die gesamte Auflagefläche zu bedecken und die Ränder mit doppelseitigem Klebeband zu fixieren. Bei lackierten oder geölten Oberflächen vorher prüfen, ob das Klebeband Rückstände hinterlässt.
Beim Trocknen selbst gibt es typische Fehler. Wäscheständer direkt an der Wand oder in einer Nische aufstellen verhindert die Luftzirkulation, sodass die Feuchtigkeit dort stehen bleibt. Besser ist ein Platz in der Raummitte, möglichst mit Abstand zu Möbeln und Heizkörpern. Auch zu dicht gehängte Wäschestücke trocknen langsamer und geben die Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum ab. Ein Wäscheständer mit ausreichend Abstand zwischen den Stangen beschleunigt den Vorgang spürbar.
Wenn Wäsche in der Wohnung trocknet, gibt sie genau die Wassermenge an die Raumluft ab, die zuvor in den Fasern steckte. Ein einziger Trockengang kann mehrere Liter Wasser freisetzen. Diese Feuchtigkeit verschwindet nicht von selbst, sondern schlägt sich an kalten Außenwänden, Fensterlaibungen und in Ecken nieder. Wer die Luftfeuchtigkeit senken will, muss deshalb nicht nur trocknen, sondern gleichzeitig lüften und die Feuchtigkeit aktiv abführen.
Ein typischer Fehler ist, die Schräge als vollwertigen Ersatz für einen Schrank zu sehen. Staub und Sonneneinstrahlung setzen allem zu, was offen liegt. Textilien verblassen, Papier wellt sich, Elektronik überhitzt. Wer dauerhaft lagert, sollte zumindest eine Abdeckung aus leichtem Stoff oder eine einfache Blende anbringen. Noch ein Fehler: die Belastbarkeit der Dachkonstruktion unterschätzen. Vor dem Befestigen schwerer Leisten oder Regalbretter prüfen, ob die Balken das Gewicht tragen. Im Zweifel einen Statiker fragen, statt einfach in die Schräge zu bohren.
Eine flache Dachschräge wirkt zunächst wie ein nutzloser Winkel. Wer keinen Schrank stellen will, kann sie trotzdem als Ablage nutzen, wenn die Neigung stimmt. Der entscheidende Punkt ist nicht die Fläche selbst, sondern die Reibung. Ohne sie rutscht alles nach unten, sobald das Gefälle über etwa fünf Grad liegt. Wer das ignoriert, findet Bücher, Kartons oder Werkzeug regelmäßig am Boden wieder.
Wer regelmäßig drinnen trocknet, sollte die Luftfeuchtigkeit zusätzlich aktiv senken. Ein elektrischer Luftentfeuchter mit Hygrostat hält den Wert zuverlässig im grünen Bereich und schaltet sich bei Erreichen des Ziels ab. Alternativ hilft ein Ventilator, der die feuchte Luft in Bewegung bringt und Richtung Fenster drückt. Beide Geräte ersetzen das Lüften nicht, sondern ergänzen es. Räume mit hoher Feuchtigkeit, etwa Badezimmer oder Schlafzimmer, sollten beim Wäschetrocknen möglichst gemieden werden.
Ein häufiger Fehler ist die falsche Schranktiefe. Standardmodelle sind oft 60 Zentimeter tief, aber vor der Tür brauchen Sie zusätzlich Platz zum Öffnen. Wer den Schrank zu nah an die gegenüberliegende Wand stellt, kann die Türen nicht mehr vollständig bewegen. Messen Sie deshalb immer den gesamten Verkehrsweg mit ein. Ein weiterer Fehler: die Schienenführung ignorieren. Manche Systeme benötigen oben und unten eine feste Montage, andere laufen nur auf einer Bodenschiene. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob der Boden eben ist – bei Teppich oder unebenen Fliesen kann die Tür springen.
Wer ohne Trockenbau arbeitet, spart nicht unbedingt Zeit, aber oft Ärger. Die Laibung bleibt in ihrer ursprünglichen Tiefe, der Anschluss an den Rahmen ist flexibler und die Optik passt zum Altbau. Wichtig sind Geduld beim Abbinden, saubere Kanten und ein Untergrund, der wirklich trägt. Wer diese Punkte beachtet, bekommt eine Laibung, die dicht ist, hält und nicht nach wenigen Jahren wieder saniert werden muss.
Wer keine Löcher bohren will oder zur Miete wohnt, fährt mit rollbaren Elementen besser. Flache Rollcontainer mit Rollen passen unter die untersten Stufen, wenn sie nicht höher als 60 Zentimeter sind. Achten Sie darauf, dass die Rollen arretierbar sind – sonst rollt die Kiste bei jeder Bewegung auf der Treppe weg. Eine andere Möglichkeit sind stapelbare Kunststoffboxen mit Deckel. Sie sind leicht, lassen sich bei Bedarf umsortieren und halten Insekten sowie Staub fern. Stellen Sie schwere Dinge nach hinten, leichte nach vorn, damit die Boxen nicht kippen. Ein Fehler, der oft passiert: Boxen ohne Deckel verwenden. Unter einer Treppe zieht es, und offene Behälter verstauben innerhalb weniger Wochen.