Suchen Sie mit einem Stud Finder oder durch vorsichtiges Abklopfen die Metallprofile. Treffen Sie ein Profil, schrauben Sie direkt hinein – das ist die stabilste Variante. Ohne Profiltreffer setzen Sie die Dübel in die Platte. Der Abstand zwischen den Bohrlöchern sollte mindestens zehn Zentimeter betragen, damit die Platte nicht zwischen den Befestigungen bricht. Bei schweren Regalen verteilen Sie die Last auf mehrere Punkte statt auf zwei. Ein typischer Fehler: zu wenige, zu dicht beieinanderliegende Dübel und zu kurze Schrauben. Die Schraube muss den Dübel vollständig durchdringen und im Träger verankern.

Zunächst das Flusensieb. Es sitzt bei den meisten Frontladern hinter einer kleinen Klappe an der Unterseite der Vorderseite. Vor dem Öffnen ein flaches Gefäß und einen Lappen bereitlegen, denn es läuft Restwasser aus. Die Klappe vorsichtig aufdrücken, den großen Verschluss gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen und das Sieb entnehmen. Haare, Münzen und Fusseln mit den Fingern entfernen, das Sieb unter warmem Wasser abbürsten. Die Öffnung im Gehäuse mit einem feuchten Tuch auswischen und auf Fremdkörper prüfen. Verschluss wieder fest eindrehen, sonst tropft Wasser aus. Das Sieb sollte alle ein bis zwei Monate gereinigt werden, bei Haushalten mit Haustieren häufiger.
Platz schaffen, aber richt
Acryl ist kein Material für die Trennwand selbst, sondern für die Duschwanne und zunehmend für leichte Trennwände mit Acrylglasscheiben. Acrylglas ist schlagzäher als normales Glas, vergilbt aber unter starker UV-Strahlung und verkratzt schneller. Wer es wählt, sollte nur mit weichen Schwämmen reinigen und keine alkoholhaltigen Reiniger verwenden. Ein weit verbreiteter Irrtum: Acrylglas sei hitzebeständig genug für direkten Kontakt mit heißem Duschwasser über Jahre. Auf Dauer können Spannungsrisse entstehen, besonders an Bohrlöchern.
Die Wohnung sollte besenrein übergeben werden. Das bedeutet: grob gereinigt, aber nicht klinisch steril. Fenster putzen, Böden saugen oder wischen, Bad und Küche von grobem Schmutz befreien. Professionelle Reinigungsfirmen sind nur nötig, wenn der Vertrag das ausdrücklich und wirksam verlangt. Wer eigenständig putzt, sollte dies fotografisch festhalten. Ein weiterer typischer Fehler: Schlüssel erst am Übergabetag zurückgeben, aber keine Quittung verlangen. Jede Schlüsselübergabe sollte schriftlich bestätigt werden, mit Datum und Anzahl.
Glänzende Oberflächen reflektieren Licht, können aber bei kleinen Räumen unruhig wirken, weil sich Möbel und Lampen darin spiegeln. Matte oder seidenmatte Farben sind meist die bessere Wahl. Ein weiterer typischer Fehler: die Decke in einem dunkleren Ton als die Wände streichen. Das senkt die optische Höhe. Wer die Decke heller hält als die Wände, gewinnt spürbar Höhe.
Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von zu viel Entkalker. Die Säure greift auf Dauer Dichtungen und Heizstab an. Wer das Gerät überdosiert oder die Lösung tagelang in der Trommel stehen lässt, riskiert teure Reparaturen. Ebenso problematisch: das Flusensieb nach dem Reinigen nur lose aufzuschrauben. Das führt zu Undichtigkeiten und im schlimmsten Fall zu Wasserschäden in der Wohnung. Nach jedem Eingriff an der Unterseite daher prüfen, ob der Verschluss wirklich dicht sitzt.
Bevor irgendetwas gepackt wird, sollte das Einzugsprotokoll hervorgeholt werden. Darin stehen Mängel, die bereits vor dem Einzug vorhanden waren. Fehlt das Protokoll, hilft es, den Zustand der Wohnung beim Auszug lückenlos zu fotografieren – Wände, Böden, Fenster, Türen, Bad und Küche. Fotos mit Datumsstempel oder einer App, die den Zeitpunkt speichert, sind im Streitfall mehr wert als bloße Erinnerungen.
Feste Glaswände aus Einscheibensicherheitsglas oder Verbundglas bieten die klarste Optik und lassen Licht durch. Sie eignen sich für Bäder, in denen die Duschfläche dauerhaft an einer Stelle bleibt. Wichtig ist die Wandbeschaffenheit: Auf Fliesen mit unebenem Untergrund oder auf Trockenbauwänden braucht die Halterung eine tragfähige Unterkonstruktion. Ein häufiger Fehler ist, das Glas direkt auf die Duschwanne aufzusetzen, ohne eine Silikonfuge mit Dehnungsreserve. Bewegt sich der Baukörper, springt die Fuge oder das Glas reißt. Wer eine Glaswand einbaut, sollte außerdem den Duschkopf prüfen: Ein zu weit ausladender Strahl trifft die Scheibe und läuft außen herunter.
Vor dem Kauf lohnt eine einfache Prüfung: Duschkopf einschalten, Wasserdruck beobachten und den Bereich abmessen, den der Strahl tatsächlich erreicht. Danach die Wandfläche prüfen, ob sie tragfähig und lotrecht ist. Wer zur Miete wohnt, sollte klären, ob Bohrlöcher erlaubt sind. Faltwände und Acrylkonstruktionen lassen sich oft mit Klemmprofilen befestigen, Glaswände brauchen in der Regel feste Halterungen. Feuchtigkeitsmessungen an der Wand sind sinnvoll, wenn die Duschabtrennung an eine Außenwand grenzt.
Wer diese drei Punkte – Sieb, Entkalkung, Dichtung – in einen festen Rhythmus einbaut, merkt den Unterschied schnell: Die Wäsche riecht frisch, die Waschzeit bleibt konstant und die Maschine läuft leiser. Ein Blick in die Bedienungsanleitung verrät, ob das eigene Modell einen zusätzlichen Filter im Zulaufschlauch besitzt, der ebenfalls gereinigt werden sollte.