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Kalk und Flusen gehören zu den häufigsten Gründen, warum eine Waschmaschine vorzeitig den Dienst quittiert. Wer regelmäßig entkalkt und das Flusensieb reinigt, verlängert die Lebensdauer des Geräts deutlich und spart Strom sowie Waschmittel. Die folgenden Schritte lassen sich ohne Spezialwerkzeug durchführen und dauern jeweils zwischen zehn und sechzig Minuten.

Auch die Türdichtung verdient Aufmerksamkeit. In der Gummiwulst sammeln sich Flusen, Sand und Restwasser. Mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel auswischen, die Falten dabei auseinanderziehen. Wer hier nichts tut, bekommt Schimmel und muffigen Geruch in der Wäsche. Die Dichtung nach jeder Reinigung trocken wischen und die Tür zwischen den Waschgängen offen stehen lassen.

Zunächst das Flusensieb. Es sitzt bei den meisten Frontladern hinter einer kleinen Klappe an der Unterseite der Vorderseite. Vor dem Öffnen ein flaches Gefäß und einen Lappen bereitlegen, denn es läuft Restwasser aus. Die Klappe vorsichtig aufdrücken, den großen Verschluss gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen und das Sieb entnehmen. Haare, Münzen und Fusseln mit den Fingern entfernen, das Sieb unter warmem Wasser abbürsten. Die Öffnung im Gehäuse mit einem feuchten Tuch auswischen und auf Fremdkörper prüfen. Verschluss wieder fest eindrehen, sonst tropft Wasser aus. Das Sieb sollte alle ein bis zwei Monate gereinigt werden, bei Haushalten mit Haustieren häufiger.

Zuerst wird der Raum komplett leergeräumt. Möbel, die nicht hinauspassen, werden in die Mitte geschoben und mit einer dichten Folie abgedeckt. Der Boden bekommt eine doppelte Lage: zuerst Malervlies oder Karton, darüber eine Kunststofffolie. Wichtig ist, die Folie an den Wänden etwa 20 Zentimeter hochzuziehen und mit Klebeband zu fixieren. So läuft Farbe, die an der Wand herunterläuft, nicht hinter die Abdeckung. Deckenleuchten werden abmontiert oder mit einem Plastikbeutel umhüllt und abgeklebt.

Eine Waschmaschine verliert ihre Leistung selten plötzlich. Meistens sammeln sich über Monate zwei Probleme an: Kalk in den Heizstäben und Fasern im Flusensieb. Beide lassen sich mit einfachen Mitteln beheben, wenn man weiß, wo man ansetzen muss und welche Handgriffe mehr schaden als nutzen.

Richtig trocknen statt nur lüften Kleidung darf nur vollständig trocken in den Schrank. Das klingt banal, ist aber der häufigste Fehler. Wäsche, die draußen bei kühlem Wetter hängt, fühlt sich oft trocken an, ist es aber nicht. Sie braucht dann im Schrank mehrere Tage, um Restfeuchte abzugeben. Besser: vor dem Einräumen kurz über einen warmen Heizkörper legen oder bei niedriger Temperatur im Trockner nachtrocknen. Auch Schuhe gehören nicht direkt nach dem Tragen in den Schrank, sondern müssen erst ausdünsten.

Wenn der Geruch bereits in den Schrank eingezogen ist, helfen Essig und Backpulver. Alle Textilien herausnehmen, den Schrank innen mit einer Mischung aus Wasser und Essigessenz auswischen, trocknen lassen und anschließend mit Natron bestreuen. Nach einigen Stunden absaugen. Hartnäckige Gerüche in Polstern oder Schuhen lassen sich mit Kaffeepulver oder Aktivkohle binden. Diese Mittel brauchen Zeit, wirken aber zuverlässig.

Wer beide Arbeiten getrennt hält, verwechselt sie nicht: Kalk bekämpft man chemisch in der leeren Trommel, Fusseln mechanisch am Sieb. Ein Entkalkungsmittel gehört niemals in das Sieb, und das Sieb wird nicht mit Zitronensäure gespült. Diese Trennung hält die Maschine über Jahre in Topform und erspart teure Reparaturen.

Vor dem Waschen prüfen: Steht auf dem Pflegeetikett ein durchgestrichener Bottich, gehört das Stück in die Reinigung. Ein Symbol mit Hand im Bottich bedeutet Handwäsche. Ein Wollsiegel oder ein Hinweis auf „Handwäsche" oder „Wollwaschgang" erlaubt die Maschine. Bei Unsicherheit lieber von Hand waschen. Ein häufiger Fehler ist, Wolle mit Buntwäsche zu mischen. Farbschutzmittel und Enzyme in normalem Waschmittel zerstören die Faser. Verwenden Sie ausschließlich Wollwaschmittel ohne Enzyme und ohne Bleiche.

Nach dem Neuordnen sollten Sie eine Inventarliste führen – entweder auf einem Zettel an der Tür oder digital. Notieren Sie, was wann eingefroren wurde, und streichen Sie Entnommenes sofort. So vermeiden Sie, dass sich alte Bestände hinten ansammeln und Platz wegnehmen. Ein monatlicher kurzer Check reicht aus, um die Ordnung zu halten. Wer diese Routine einmal etabliert, wird feststellen, dass selbst ein kleiner Gefrierschrank erstaunlich viel Fassungsvermögen bietet – ganz ohne Neukauf.

Kalk entsteht, weil im Wasser Calcium- und Magnesiumsalze gelöst sind. Beim Erhitzen setzen sie sich als feste Kruste auf dem Heizstab und an der Trommelinnenwand ab. Die Maschine braucht dann länger, um auf Temperatur zu kommen, zieht mehr Strom und wäscht schlechter. Ein erstes Warnsignal ist ein dumpfes, kratzendes Geräusch während der Aufheizphase. Wer regelmäßig bei niedrigen Temperaturen wäscht, beschleunigt die Ablagerung, weil sich Kalk bei 30 oder 40 Grad langsamer löst als bei 60 Grad.
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