Als Dämmstoff zwischen den Profilen kommt Mineralwolle mit hohem Strömungswiderstand infrage. Sie darf nicht zu stark komprimiert werden, sonst verliert sie ihre dämmende Wirkung. Bei einer Wandstärke von 50 bis 100 Millimetern genügt meist eine Lage. Auf keinen Fall dürfen die Platten die Wand berühren. Bleibt ein Hohlraum hinter der Dämmung, ist das unproblematisch, solange keine Luftzirkulation entsteht. Die Dämmung sollte satt zwischen den Profilen sitzen und an den Rändern vollflächig anliegen.
Vor jeder Planung steht die Frage, wofür der Abzug gebraucht wird. Handelt es sich um einen reinen Entrauchungszug für einen Fluchtweg, gelten andere Anforderungen als bei einer maschinellen Anlage, die im Brandfall automatisch anläuft. Zuständig ist immer die örtliche Bauaufsicht, ergänzt durch die Vorgaben der Feuerwehr, die im Einsatzfall den Keller betreten muss. Wer diese Stellen übergeht, plant am Ende zweimal.
Das Klima entscheidet über die Haltbarkeit. Ideal sind 10 bis 15 Grad Celsius, trocken und dunkel. Heizungsnähe, Außenwände mit Kondenswasser und feuchte Kellerecken zerstören Mehl, Nudeln und Gewürze schneller als jedes Haltbarkeitsdatum. Ein einfaches Hygrometer zeigt die Luftfeuchtigkeit; liegt sie dauerhaft über 65 Prozent, helfen Lüften und ein Abstand von fünf Zentimetern zur Wand. Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch brauchen Luft und Dunkelheit, aber keine Kälte, sonst keimen sie oder werden süßlich. Trockenware dagegen in dichten Behältern lagern, damit sie keine Feuchtigkeit zieht.
Pflanzenwahl entscheidet über den Erfo
Vor dem Spachteln müssen die Fugen sauber sein: Staub absaugen, lose Reste entfernen. Die Fugen werden mit einem passenden Band und derselben elastischen Masse verfüllt. Flächig spachteln, nicht nur punktuell. Nach dem Trocknen schleifen, aber nicht durch das Band schleifen. Ein typischer Fehler ist, die Schraubenköpfe mit starrem Gips zu überdecken. Besser ist es, sie leicht zu versenken und mit der elastischen Masse zu verschließen. So bleiben sie entkoppelt.
Ein Rauchabzug im Keller ist keine Kür, sondern eine Frage der Rettungszeit. Wer ihn nachrüstet, muss zwei Dinge gleichzeitig lösen: den Rauch zuverlässig nach außen führen und die Standsicherheit des Gebäudes im Brandfall erhalten. Genau an der zweiten Anforderung scheitern viele Eigenbauten, weil sie nur an das Rohr denken, nicht an die Wand, durch die es geht.
Eine Vorsatzschale vor der Wohnungstrennwand hilft nur dann, wenn sie vom Bestand wirklich entkoppelt ist. Wird das Metallprofil direkt auf den alten Putz geschraubt oder das Holz an die Wand gedübelt, entsteht eine Schallbrücke. Der Trittschall und der Luftschall wandern dann vom Bestand in die Schale und von dort weiter in den Raum. Die Folge: Der Aufbau kostet Geld und Platz, bringt aber kaum messbare Verbesserung. Wer mietet, sollte außerdem vorher klären, was der Vermieter erlaubt und ob eine Rückbaupflicht besteht.
Am Ende zählt nicht die Optik, sondern ob die Schale den Schall wirklich vom Bestand trennt. Wer die Entkopplung ernst nimmt, merkt das an einer leisen Wohnung. Wer sie ignoriert, baut eine zweite Wand, die den Lärm sogar verstärken kann, weil sie mitschwingt. Die saubere Spachtelung ist dann nur noch Kosmetik.
Beplankt wird üblicherweise mit Gipskarton oder Gipsfaser. Zwei Lagen mit versetzten Stößen bringen deutlich mehr Masse als eine dicke Lage. Die erste Lage wird nur an den Profilen verschraubt, die zweite Lage versetzt dazu. Schraubenabstand etwa 25 Zentimeter, Randabstand mindestens einen Zentimeter. Fugen zwischen den Platten nicht mit starrem Material füllen. Bewährt hat sich eine dauerelastische Spachtelmasse, die auch kleine Bewegungen aufnimmt. Wer hier normalen Gips nimmt, riskiert Risse, sobald sich der Aufbau minimal bewegt.
Mindestens genauso wichtig ist die Zuluft. Ein Rauchabzug kann nur fördern, wenn Luft nachströmen kann. Fehlt die Zuluftöffnung, entsteht im Keller ein Unterdruck, der den Abzug wirkungslos macht und Rauch in Treppenräume zieht. Die Zuluftöffnung muss einen ausreichenden Querschnitt haben, ins Freie führen und darf im Brandfall nicht durch Rauch aus dem Keller belastet werden. Sie liegt deshalb sinnvollerweise auf der gegenüberliegenden Gebäudeseite oder wird über einen eigenen Kanal geführt.

Der Unterbau muss die Wand nicht berühren Für eine wirksame Entkopplung werden die Profile auf elastische Lager gesetzt. Geeignet sind spezielle Entkopplungsbänder oder -lager, die zwischen Profil und Wand liegen. Diese Lager dürfen nicht überdreht werden, sonst verlieren sie ihre federnde Wirkung. Ein häufiger Fehler ist, die Schrauben einfach durch das Band bis in die Wand zu ziehen. Die Schraube selbst wird zur Brücke. Deshalb: Schraube in der Profilmitte ansetzen, das Band nicht durchbohren, sondern umlaufend führen. Auch der Anschluss an Decke und Boden braucht eine dauerelastische Fuge, keine starre Verfugung.