Die Wahl hängt vom Alltag ab. In einem Haushalt mit Kindern ist ein Vorhang unkompliziert, weil er selten splittert und leicht zu wechseln ist. Wer eine kleine Dusche ohne Bewegungsspielraum hat, fährt mit einer Faltwand besser. Eine Glaswand passt in Bäder, die regelmäßig geputzt werden und in denen ein ruhiges, offenes Bild gewünscht ist. Wer häufig umzieht, sollte auf bohrarme Lösungen setzen.

Vor dem Spachteln werden die Fugen mit einem passenden Fugenfüller und Bewehrungsstreifen behandelt. Die Schraubenköpfe werden ebenfalls gespachtelt. Wer hier zu sparsam arbeitet, sieht später jede Kante. Nach dem Trocknen wird die Fläche geschliffen, entstaubt und je nach Nutzung mit einem Tiefengrund versehen. Erst dann folgt der Anstrich oder der Fliesenbelag.
Ein Balkon ist kein Garten. Wer ihn abschirmen will, stößt schnell an Grenzen, die nicht die Pflanzen oder die Baumarktregale setzen, sondern das Mietrecht und die Hausordnung. Bevor irgendetwas gebohrt, geklebt oder gehängt wird, lohnt ein Blick in den Mietvertrag. Dort steht meist, ob und wie die Außenfassade verändert werden darf. Fehlt eine ausdrückliche Erlaubnis, gilt: Veränderungen am äußeren Erscheinungsbild sind zustimmungspflichtig.
Die Sitzbank über dem Heizkörper ist die funktionale Variante. Sie schafft Stauraum oder Sitzgelegenheit und lässt sich mit Holz oder Metall kombinieren. Entscheidend ist die Tragfähigkeit: Wer die Bank zum Sitzen nutzt, braucht eine stabile Unterkonstruktion, die nicht am Heizkörper selbst befestigt wird. Sonst hängt das gesamte Gewicht an den Anschlüssen, und das kann auf Dauer undicht werden. Die Sitzfläche sollte abnehmbar oder aufklappbar sein, damit der Heizkörper erreichbar bleibt. Ein häufiger Fehler ist die fest verschraubte Bank ohne Wartungszugang. Beim Entlüften oder bei einem Ventilwechsel muss dann die halbe Verkleidung demontiert werden.
Vor dem Ausbau sollte die Tür fixiert werden, damit sie nicht zufällt. Die Madenschraube am Griffhals wird zuerst gelöst, dann lassen sich die Griffe abziehen. Sitzen die Schrauben der Rosette fest, hilft ein kurzer Tropfen Kriechöl, nicht rohe Gewalt. Typischer Fehler: Beim Abschrauben fällt die innere Mechanik auseinander, weil das Schloss nicht fixiert wurde. Wer den Vierkantstift verliert, sucht ihn anschließend im Türblatt. Deshalb vor dem Herausziehen eine Hand unter die Öffnung halten.
Für das Ständerwerk gilt: Das Profil an Boden und Decke wird mit Dübeln im Untergrund verankert, nicht nur geklebt. Der Abstand der Dübel liegt bei etwa 50 Zentimetern, an den Enden enger. Die senkrechten Ständer setzt man im Rastermaß der Plattenbreite, üblich sind 62,5 Zentimeter Achsabstand, damit die Plattenstöße auf einem Ständer liegen. Bei Wänden über drei Meter Höhe oder bei erhöhten Anforderungen an die Stabilität kommen zusätzliche Riegel und ein dichteres Raster infrage. Die Ständer werden nicht einfach eingeklemmt, sondern mit dem Kopf- und Fußprofil verpresst oder verschraubt.
Ein häufiger Streitpunkt ist die Höhe. Manche Hausordnungen begrenzen Sichtschutz auf die Geländerhöhe, andere verbieten jegliche Verkleidung. Ohne solche Regelung gilt: Der Balkon darf nicht wie eine geschlossene Loge wirken, denn das verändert die Fassade. Eine Matte, die nur bis zur Oberkante des Geländers reicht, ist meist unproblematisch. Alles darüber hinaus sollte abgestimmt werden. Wer sich unsicher ist, dokumentiert den Zustand vor der Montage mit Fotos und bewahrt die Zustimmung des Vermieters auf.
Eine Trockenbauwand steht und fällt mit dem Ständerwerk. Wer hier schludert, kämpft später mit Rissen, schiefen Flächen und knarzenden Anschlüssen. Bevor die erste Platte verschraubt wird, muss der Untergrund stimmen. Boden und Decke auf Unebenheiten prüfen, mit der Wasserwaage die Verlaufslinien anzeichnen und die Wandachse mit einem Lot oder Laser nach unten übertragen. Läuft die Wand nicht exakt in der Flucht, wird jede Beplankung schief.
Der Duschvorhang ist die günstigste und flexibelste Lösung. Benötigt wird eine Stange, die entweder zwischen zwei Wänden verspannt oder an der Decke verschraubt wird. Beim Verspannen zählt der exakte Abstand: Zu kurz gewählt, rutscht die Stange bei Feuchtigkeit; zu lang, verbiegt sie die Halterungen. Die Stange sollte auf Höhe der Duschwanne parallel zur Außenkante sitzen, damit der Vorhang nicht in die Wanne hängt. Typischer Fehler: ein zu leichter Vorhang, der bei jedem Luftzug nach innen schlägt und am Körper klebt. Schwere Stoffe oder Gewichte im Saum lösen das.
Beplankung: Erst die eine Seite, dann die andere Die Beplankung beginnt auf der Seite, die später weniger sichtbar ist. Platten immer quer zu den Ständern montieren, also mit der langen Kante waagerecht. Stoßen zwei Platten aneinander, muss die Fuge auf einem Ständer liegen. Die Platten werden mit Schnellbauschrauben im Abstand von etwa 15 bis 20 Zentimetern verschraubt, und zwar so, dass der Schraubenkopf leicht versenkt ist, ohne die Kartonoberfläche zu durchstoßen. Zu tief eingedrehte Schrauben halten nicht, zu flache stehen später durch den Spachtel.