Vor dem ersten Lauf sollten Sie den Boden vorbereiten: Kabel hochbinden, lose Läufer entfernen, Stuhlbeine prüfen. Lassen Sie den Roboter einmal komplett kartieren, ohne ihn zwischendurch hochzuheben. Wer ihn während der Kartierung anhält, bekommt später Geisterräume in der Karte. Sperrzonen lassen sich in der App einrichten, aber nur bei Geräten mit entsprechender Funktion. Prüfen Sie das vor dem Kauf, nicht danach.
Ein Gäste-WC auf ein bis zwei Quadratmetern scheitert selten an der Toilette, sondern an den Anschlüssen und der Bewegungsfläche. Zuerst wird der Bereich um das WC herum festgelegt: links und rechts jeweils etwa 20 cm, davor mindestens 55 cm freie Tiefe, gemessen von der Vorderkante der Schüssel bis zur gegenüberliegenden Wand oder Tür. Wer diese Fläche unterschreitet, stößt sich beim Hinsetzen die Knie an oder kommt nicht an die Spülung. Wandhängende Toiletten mit Vorwandelement sparen Bodenfläche und verlegen die Spültechnik in die Wand, kosten aber 15 bis 25 cm Einbautiefe. Bei einem Raum von 1,20 m Breite bleibt dann oft nur noch ein schmaler Durchgang.
Feuchtigkeit und Wärme gezielt einsetz
Die Dockingstation braucht Strom und Platz. In Mietwohnungen ist die nächste Steckdose selten dort, wo der Roboter stehen soll. Verlegen Sie kein Verlängerungskabel quer durch den Flur, das ist eine Stolperfalle. Besser: eine freie Steckdose in einer Nische oder hinter einem Möbelstück, mit mindestens 50 Zentimetern Freiraum nach links und rechts, damit das Gerät andocken kann. Achten Sie darauf, dass die Station nicht vor einer Heizung steht, denn Wärme verwirrt manche Sensoren.
Setzen Sie die Düse im Winkel von etwa 45 Grad an und ziehen Sie die Fuge in einem durchgehenden Zug. Nicht mehrfach über dieselbe Stelle streichen. Anschließend glätten Sie mit einem Fugenglätter oder einem in Spülmittelwasser getauchten Finger. Wichtig: Das Glättmittel darf nicht auf die noch offene Silikonfläche gelangen, sonst bildet sich keine saubere Haut. Ziehen Sie das Kreppband ab, solange das Silikon noch frisch ist – nach dem Aushärten reißen die Kanten aus.
Ein bequemer Sessel oder ein Lesesofa muss nicht teuer sein, aber er sollte die richtige Form haben. Die Rückenlehne sollte den unteren Rücken stützen, die Sitzfläche nicht zu tief sein, damit die Beine nicht einschlafen. Die ideale Sitzhöhe erlaubt es, die Füße flach auf den Boden zu stellen oder auf eine Fußbank zu legen. Wer lange liest, braucht außerdem eine Armlehne, auf der der Arm beim Umblättern ruhen kann. Ein häufiger Fehler ist ein zu weicher Sessel, in dem man nach einer Stunde versinkt und Nackenschmerzen bekommt.
Zuerst die Schwellen. Messen Sie die Höhe jeder Schwelle mit einem Lineal oder Zollstock, nicht nach Gefühl. Viele Modelle schaffen zwei Zentimeter, manche weniger, einige deutlich mehr. Entscheidend ist nicht nur die Höhe, sondern auch die Form: Eine abgerundete Kunststoffschwelle wird leichter überfahren als eine scharfe Metallkante. Prüfen Sie zusätzlich, ob die Schwelle fest verschraubt ist, denn ein locker sitzendes Profil wird vom Roboter verschoben. Typischer Fehler: nur die Hauptschwelle testen und die schmale Kante zum Bad übersehen.
Silikon härtet je nach Produkt unterschiedlich schnell aus. In den ersten Stunden darf die Fuge nicht mit Wasser in Berührung kommen. Duschen Sie erst wieder, wenn die angegebene Aushärtezeit vollständig verstrichen ist. Danach genügt es, die Fuge nach dem Duschen trocken zu wischen und einmal pro Woche zu lüften. Wer diese Routine einhält, verhindert, dass sich Schimmel überhaupt erst ansiedelt – und muss die Fuge nicht jedes Jahr erneuern.
Sicherheit ist der Punkt, an dem viele Modelle schwächeln. Ein smartes Schloss ist nur so gut wie der mechanische Zylinder darunter. Ein Aufsatzmodell, das einen Schlüssel von außen sichtbar stecken lässt, bietet keinen Schutz gegen Abbrechen oder Ziehen. Besser sind Zylinder mit Not- und Gefahrenfunktion, die auch bei steckendem Schlüssel innen bedient werden können. Zusätzlich sollte das Modell einen mechanischen Schlüssel als Rückfallebene behalten, damit bei leerer Batterie kein Aussperren droht. Funkverbindungen verschlüsselt betreiben und Standard-PINs sofort ändern – das ist keine Paranoia, sondern Grundhandwerk.
Zuerst wird die alte Fuge entfernt. Dafür eignet sich ein Fugenmesser mit starrem Griff, kein Küchenmesser. Setzen Sie die Klinge flach am Rand der Fuge an und ziehen Sie sie in einem Zug entlang. Silikonreste, die am Untergrund haften, lassen sich mit einem speziellen Silikonentferner aufweichen. Vorsicht bei Acryl- oder Kunststoffoberflächen: Lösemittelhaltige Mittel greifen diese an. Arbeiten Sie in gut belüfteten Räumen und tragen Sie Handschuhe.
Für ein sauberes Ergebnis kleben Sie beide Seiten der Fuge mit Kreppband ab. Der Abstand entspricht der gewünschten Fugenbreite, meist fünf bis acht Millimeter. Drücken Sie das Band fest an, damit später kein Silikon darunter kriecht. Die Kartusche wird mit einer Kartuschenpistole verarbeitet. Schneiden Sie die Düse schräg an, nicht zu klein – eine zu enge Öffnung führt zu ungleichmäßigem Austrag und Rissen.