Für Räume unter sechs Quadratmetern sind quadratische Wannen mit 80 mal 80 Zentimetern oder rechteckige mit 90 mal 70 Zentimetern praktikabel. Wer auf eine geflieste Duschnische setzt, gewinnt die Fläche, die sonst der Wannenrand belegt. Eine Nische entsteht, indem zwei Wände und eine gemauerte oder mit Trockenbau errichtete Trennwand genutzt werden. Die Trennwand sollte mindestens 120 Zentimeter hoch sein, sonst spritzt das Wasser seitlich heraus. Bei einer Glaswand lässt sich diese Höhe reduzieren, weil das Glas als Spritzschutz wirkt. Wichtig ist, die Wand nicht auf die alte Holzbalkendecke zu stellen, ohne die Last zu prüfen. Leichte Trennwände aus Metallprofilen und Feuchtraumplatten sind hier meist die bessere Wahl.
Wer in einer kleinen Wohnung lebt, kennt das Problem: Jede Ecke ist belegt, und trotzdem fehlt Platz. Viele kaufen dann zusätzliche Regale oder Schränke – und stellen fest, dass der Raum dadurch noch enger wirkt. Die bessere Strategie ist, vorhandene Flächen konsequent zu nutzen und Stauraum dort zu schaffen, wo man ihn nicht sieht. Bevor man irgendetwas kauft, sollte man alle Räume durchgehen und notieren, welche Dinge tatsächlich regelmäßig gebraucht werden und welche nur herumstehen.
Bevor irgendetwas eingesprüht wird, muss die Ursache weg. Bezüge mit Reißverschluss abziehen und nach Pflegeetikett waschen – meist bei 30 bis 40 Grad, bei empfindlichen Fasern im Schonwaschgang. Die Füllung nicht durchnässen. Bei festen Schaumstoffkernen hilft Absaugen mit der Polsterdüse, gründlich und langsam, in Bahnen, damit Staub und Haare aus der Tiefe kommen. Ein feuchtes Mikrofasertuch auf der Oberfläche verteilt den Geruch nur, statt ihn zu entfernen.
Der erste Schritt ist immer das Aussortieren. Ohne diesen Schritt wird jede noch so clevere Lösung wirkungslos bleiben, weil man lediglich Unordnung in neue Behälter umfüllt. Ein praktikabler Ansatz: Pro Zimmer eine Kiste aufstellen und alles hineinlegen, was man seit einem Jahr nicht benutzt hat. Was übrig bleibt, wird nach Nutzungshäufigkeit sortiert. Dinge, die man täglich braucht, kommen auf Augenhöhe und in Griffnähe. Selten genutztes gehört nach oben oder in schwer erreichbare Bereiche. Dieser Schritt kostet nichts und bringt oft mehr als jedes Möbelstück.
So vermeidest du typische Fehler beim Aufb
Für hartnäckige Fälle hilft ein Aufguss aus zwei Teelöffeln Natron, einem Schuss Essig und warmem Wasser. Ein sauberes Tuch damit anfeuchten, nicht durchtränken, abtupfen und anschließend gründlich lüften. Kaffeepulver oder Katzenstreu in einem offenen Behälter neben dem Sofa binden Gerüche nur oberflächlich und ersetzen keine Reinigung. Duftsprays mit Alkohol und Parfüm sind der häufigste Fehler: Sie legen eine Duftschicht über den Mief, der nach einigen Stunden zurückkommt, oft stärker als zuvor.