Der wichtigste Schutz ist eine Rückwand hinter dem Board. Eine einfache Spanplatte, eine dicke Korkplatte oder eine Matte aus Filz genügt, sofern sie großzügig über das Board hinausragt. Bewährt hat sich eine Fläche von mindestens einem Meter Breite und einem Meter Höhe, gemessen ab Boardmitte. Wer nur eine schmale Leiste montiert, wird frühe Fehlwürfe an den Rändern sofort an der Wand sehen. Die Rückwand sollte an der Wand anliegen und nicht nur am Board befestigt sein, sonst rutscht sie beim Aufprall zur Seite.
Der erste und teuerste Fehler ist die falsche Wand. Gipskarton, Spanplatten und dünne Trennwände tragen ein Board mit Metallhalterung plus Aufprallkraft nicht dauerhaft. Ein 18-Gramm-Dart trifft mit einem Vielfachen seines Eigengewichts ein; auf Dauer lockert das jeden Dübel. Wer keine massive Wand zur Verfügung hat, montiert an einer Trägerplatte aus Multiplex, die mit mehreren Schrauben über die gesamte Höhe verteilt befestigt wird. Alternativ kommt ein freistehender Ständer infrage. Er ist die ehrlichere Lösung, wenn die Wand nicht mitspielt.
Waschbare Bezüge gehören bei spätestens 40 Grad in die Maschine, bei Milbenbefall auch heißer, sofern das Etikett es erlaubt. Zu viel Waschmittel ist ein typischer Fehler: Rückstände binden Schmutz und riechen nach einigen Tagen muffig. Ein normaler Waschgang mit flüssigem Mittel genügt. Weichspüler sollte man weglassen, er legt einen Film auf die Fasern und blockiert die Luftzirkulation. Trocknen lassen sich die Stücke am besten an der frischen Luft, aber nicht in der prallen Sonne, weil Farben ausbleichen.
Der vierte typische Fehler ist die fehlende Schalldämmung. Ein Board an der Wand überträgt jeden Treffer auf das Mauerwerk, der Klang wandert durchs ganze Haus. Eine einfache Entkopplung hilft: Zwischen Wand und Halterung kommt eine dünne Lage Gummi oder Filz, die Schrauben werden nicht bis zum Anschlag angezogen, sondern mit etwas Restspiel. Wer unter Mietwohnung oder hellhörigem Haus leidet, sollte zusätzlich eine Aufpralldämpfung hinter dem Board einplanen – nicht als Luxus, sondern als Nachbarschaftsfrieden.
Naturstein wie Granit, Marmor oder Schiefer ist sauerstoffempfindlich. Essig, Zitronensäure und Kalkreiniger greifen die Oberfläche an und hinterlassen matte Flecken. Zur Grundreinigung reicht warmes Wasser mit einem Spritzer pH-neutraler Seife. Für Marmor eignet sich eine Paste aus Natron und Wasser, die man dünn aufträgt, kurz einwirken lässt und mit klarem Wasser abnimmt. Fettflecken auf Granit lassen sich mit einem Gemisch aus Backpulver und etwas Wasser lösen. Niemals Scheuermittel verwenden, die den polierten Glanz dauerhaft zerstören. Nach der Reinigung trocken nachwischen, damit keine Wasserflecken zurückbleiben.
Klappbare und stapelbare Möbel richtig einsetz
Der fünfte und am seltensten bedachte Punkt ist die Nachjustierung. Selbst eine korrekt montierte Scheibe verzieht sich in den ersten Wochen, weil sich das Holz an die Raumfeuchte anpasst und die Schrauben sich setzen. Nach zwei bis drei Wochen gehört die Höhe erneut geprüft und die Halterung nachgezogen. Wer das ignoriert, wundert sich später über unerklärliche Fehlwürfe. Eine kurze Kontrolle mit Maßband und Wasserwaage reicht – und die Scheibe bleibt dort, wo sie hingehört.
Bei nicht waschbaren Decken und Kissen bleiben zwei Methoden: ausklopfen und absaugen. Das Ausklopfen sollte draußen geschehen, am besten an einem trockenen Tag ohne Wind. Danach mit einer Polsterdüse absaugen, in langen, überlappenden Bahnen. Wer den Staubsauger zu stark aufdrückt, drückt Staub nur tiefer in die Füllung. Ein bis zwei Zentimeter Abstand reichen. Diese Behandlung alle zwei bis drei Wochen verhindert, dass sich Gerüche überhaupt festsetzen.
Höhe und Abstand: die zwei Zahlen, die fast jeder falsch schätzt Die zweite häufige Panne ist die Höhe. Die Mitte der Scheibe gehört auf 1,73 Meter über dem Boden – gemessen von der Bodenoberfläche bis zum Bullseye, nicht bis zur Oberkante des Boards. Ein beliebter Fehler ist das Messen mit einer Wasserwaage an der Wand, ohne den Bodenabstand zu prüfen. Noch häufiger wird die Abwurflinie vergessen: Sie liegt bei 2,37 Meter, gemessen horizontal von der Scheibenfläche bis zur Vorderkante der Wurfkante. Wer nur die Scheibe aufhängt und die Linie aus dem Augenmaß zieht, trainiert dauerhaft auf falscher Distanz.
Die meisten Probleme mit einer Dartscheibe entstehen nicht beim Werfen, sondern vorher. Wer die Scheibe falsch aufhängt, kämpft später mit wackelnden Boards, ausgerissenen Dübeln und beschädigten Wänden. Die folgenden fünf Fehler tauchen bei der Montage am häufigsten auf – und jeder lässt sich mit ein paar Handgriffen vermeiden.
Der dritte Fehler betrifft den Untergrund hinter dem Board. Rohre, Kabel und Lichtschalter sitzen selten dort, wo man sie braucht. Wird die Halterung blind in die Wand gesetzt, durchbohrt man im schlimmsten Fall eine Leitung. Vor dem Bohren lohnt sich ein Blick in den Leitungsplan oder der Einsatz eines Ortungsgeräts. Auch die Bohrlöcher selbst werden oft zu groß gewählt: Lieber exakt nach Dübelgröße bohren und den Bohrer vorher auf die volle Tiefe markieren, sonst sitzt der Dübel nicht bündig und die Halterung hat Spiel.