0 votes
Vor dem Streichen oder Lasieren muss die Oberfläche geschliffen werden. Grobe Körnung zuerst, dann feiner. Splitter und raue Stellen verschwinden so, und die Farbe hält besser. Für Kindermöbel oder Küchenregale nimm Lacke, die für den Innenbereich zugelassen und speichelecht sind. Verzichte auf alte Farbreste, die Blei enthalten könnten. Nach dem Trocknen riecht das Holz neutral, erst dann stellst du das Möbelstück auf.

Die Reinigung entscheidet, ob die Küche lange hält. Fettreste ziehen Ungeziefer an und greifen Dichtungen an. Wische nach jedem Gebrauch die Arbeitsfläche ab, leere Fettauffangschalen, bevor sie überlaufen, und decke die Kochstelle bei Regen ab. Ein häufiger Fehler ist das Abspritzen heißer Flächen mit kaltem Wasser, was Materialien verziehen lässt. Für Gasflaschen gilt: nie in geschlossenen Räumen lagern, immer stehend, gut belüftet und außerhalb der Reichweite von Kindern.

Altes Holz abschleifen und neu lackieren klingt nach einer überschaubaren Aufgabe, bis man die erste Fläche bearbeitet hat. Der Lack splittert, das Holz ist grau, und an den Kanten kommt plötzlich eine dunkle Schicht zum Vorschein, die sich nicht wegsaugen lässt. Wer das Ergebnis nicht zweimal machen will, plant vor dem ersten Schleifgang und prüft, welche Schicht überhaupt entfernt werden muss. Nicht immer ist es Lack – häufig ist es eine Lasur, ein Wachs oder eine alte Beize, die anders reagiert.

Altes Holz verliert mit der Zeit seinen Schutz. Die Oberfläche wird grau, der Lack blättert ab, Feuchtigkeit dringt ein und lässt das Holz aufquellen oder reißen. Wer nur schnell drüberstreicht, ohne den alten Anstrich zu entfernen, verschwendet Zeit und Material. Der neue Lack hält nicht auf einer instabilen Schicht. Deshalb ist die Vorarbeit entscheidend, nicht der Lack selbst.

Ein oft übersehener Punkt ist die Reinigung und Pflege. Staub und Pollen setzen sich zwischen den Lamellen fest und behindern die freie Drehung. Zweimal im Jahr sollten die Lamellen mit einem feuchten Tuch abgewischt werden, bei starkem Pollenflug auch häufiger. Schmiermittel an den Lagerstellen der Lamellen sind sparsam einzusetzen, weil überschüssiges Fett Schmutz anzieht. Bei Raffstores mit Stoffbehang ist auf Fleckenbildung zu achten: Feuchtigkeit, die nicht abtrocknen kann, führt zu Schimmel im Gewebe. Deshalb sollte der Behang nach starkem Regen nicht dauerhaft geschlossen bleiben.

imageBeim Lackieren dünn auftragen. Dicke Schichten trocknen oben schneller als unten, bilden Blasen und haften schlecht. Zwei bis drei dünne Schichten sind besser als eine dicke. Zwischen den Schichten leicht anschleifen, um die Haftung zu verbessern. Immer in eine Richtung streichen, nicht hin und her, damit keine Streifen entstehen. Bei offenporigem Holz zuerst eine Grundierung verwenden, die die Poren schließt und den Lackverbrauch senkt. Während der Trocknung für gute Belüftung sorgen, aber Zugluft vermeiden, sonst trocknet die Oberfläche ungleichmäßig.

Ein häufiger Fehler ist das Abdichten nur auf der Wetterseite. Zugluft zieht auch auf der windabgewandten Seite, weil Druckunterschiede im Gebäude die Luft durch Ritzen drücken. Ebenso falsch: Silikon oder Acryl in die Falz zu spritzen. Das verklebt den Flügel, erschwert das Lüften und lässt sich kaum wieder entfernen. Dauerhaft dicht wird ein Fenster nur, wenn Dichtung, Beschlag und Rahmen zusammenpassen.

Typische Fehler sind zu grobes Schleifen, unzureichende Staubentfernung und zu dicke Lackschichten. Auch fehlende Grundierung rächt sich später durch Flecken und schlechte Haftung. Wer diese Punkte beachtet, bekommt eine Oberfläche, die nicht nur gut aussieht, sondern auch Wind und Wetter standhält. Die Mühe liegt im Schleifen, nicht im Lackieren.

Zuerst wird das Holz gereinigt. Staub, Fett und Schmutz mit einem feuchten Tuch abwischen und vollständig trocknen lassen. Bei lackierten Flächen prüfen, ob es sich um Lack oder um eine Lasur handelt. Lack bildet eine geschlossene Schicht und muss komplett entfernt werden. Eine Lasur dringt ins Holz ein; hier reicht oft ein Anschliff. Ist der Lack in gutem Zustand und nur stumpf, genügt leichtes Anschleifen. Blättert er ab, führt kein Weg am Abbeizen oder gründlichen Schleifen vorbei.

Die richtige Vorbereitung entscheidet über das Ergebnis Nach dem Schleifen muss die Oberfläche staubfrei und trocken sein. Ein feuchtes Tuch zeigt, ob noch Schleifspuren sichtbar sind, denn Feuchtigkeit lässt feine Kratzer hervortreten. Vor dem Lackieren das Holz leicht anfeuchten, trocknen lassen und nochmals fein schleifen. Dadurch richten sich Holzfasern auf, die später nicht mehr stören. Alle Löcher und Risse mit passendem Holzspachtel füllen, aushärten lassen und bündig verschleifen. Erst dann darf der erste Anstrich erfolgen.

Beim Schleifen wird in Stufen gearbeitet. Mit grober Körnung beginnen, um alte Schichten und Unebenheiten zu entfernen. Danach mit mittlerer und feiner Körnung nacharbeiten, bis die Oberfläche gleichmäßig hell und glatt ist. Immer mit der Maserung schleifen, nie quer dazu, sonst entstehen tiefe Kratzer, die sich kaum ausgleichen lassen. Bei Profilen, Kanten und Rundungen von Hand arbeiten, damit keine Kanten abgerundet werden. Nach jedem Schleifgang den Staub absaugen oder abwischen, sonst setzt sich der Schleifstaub in die Poren und behindert die Lackhaftung.
ago by (120 points)

Your answer

Privacy: Your email address will only be used for sending these notifications.
...