Eine Altbauwohnung smart zu machen heißt nicht, Wände aufzureißen oder neue Leitungen zu ziehen. In den meisten Fällen reichen Zwischenstecker, Heizkörperthermostate und Lichtschalter, die ohne Eingriff in die Elektroinstallation montiert werden. Entscheidend ist, vorher zu prüfen, welche Funkstandards die Geräte nutzen und ob ein zentrales Gateway nötig ist. Wer planlos einzelne Komponenten kauft, steht später vor mehreren Apps und keiner gemeinsamen Steuerung.
Regale richtig stellen: Abstand, Höhe, La
Warum Wasserflecken und Streifen entstehen – und wie man sie vermeid
Ein gluckerndes Geräusch im Heizkörper ist meistens Luft, die sich im oberen Teil des Körpers sammelt. Die Luft stammt aus dem Wasser, das Sauerstoff und gelöste Gase enthält. Mit der Zeit setzt sich diese Luft ab und verhindert, dass heißes Wasser den gesamten Heizkörper erreicht. Die Folge: Die Heizung wird nicht richtig warm, obwohl der Thermostat aufgedreht ist. Entlüften ist dann die einfachste Lösung. Dafür benötigen Sie einen Entlüftungsschlüssel, ein kleines Gefäß zum Auffangen des Wassers und einen Lappen. Den Schlüssel gibt es in jedem Baumarkt; er passt auf die meisten Ventile. Bevor Sie beginnen, drehen Sie den Thermostat vollständig auf, damit kein Druck auf dem Ventil lastet. Stellen Sie das Gefäß unter das Entlüftungsventil und halten Sie den Lappen bereit.
Luftfeuchtigkeit hilft mehr als zusätzliches Licht. Ein Untersetzer mit Kies und Wasser oder das Besprühen der Blätter in beheizten Räumen beugt braunen Blattspitzen vor. Umtopfen ist nur nötig, wenn Wurzeln oben herauswachsen – bei langsam wachsenden Arten alle drei bis fünf Jahre. Reinigen Sie die Blätter alle paar Wochen mit einem feuchten Tuch, denn Staub mindert die Lichtaufnahme zusätzlich.
Nach der Ausbesserung sollte die Fensterlaibung für einige Wochen beobachtet werden. Bleibt die Fläche trocken und bildet sich kein neuer Belag, war die Ursache tatsächlich beseitigt. Zeigt sich erneut Feuchtigkeit, liegt das Problem tiefer und betrifft die Anschlussfuge oder die Dämmebene. Dann ist eine fachgerechte Sanierung des Fensteranschlusses unumgänglich, ohne dass dafür die gesamte Wand geöffnet werden muss.
Häufige Fehler sind das Überstreichen der Flecken ohne Vorbehandlung, das Verwenden von chlorhaltigen Reinigern auf Dauer und das Verschließen der Fläche mit einer dichten Beschichtung. Auch das sofortige Einreißen der Laibung gehört dazu, wenn die Ursache noch nicht gefunden wurde. Ein weiterer Fehler ist das Abdichten der Innenseite, während die Außenseite weiter Feuchtigkeit aufnimmt. Wer die Sanierung so durchführt, hat in der nächsten kalten Jahreszeit wieder dieselben Flecken.
Schimmelflecken an der Fensterlaibung entstehen fast nie durch einen einzigen Fehler. Meist treffen zwei Dinge zusammen: eine kalte Oberfläche und Feuchtigkeit, die nicht abgeführt wird. Wer sofort die Wand öffnet, um den Putz bis aufs Mauerwerk abzuschlagen, macht mehr Arbeit als nötig. In den meisten Fällen lässt sich der Befall im Bereich der Laibung sanieren, solange die Ursache der Feuchtigkeit beseitigt ist und das Mauerwerk selbst keine durchgehende Durchfeuchtung zeigt.
Für den Neuaufbau eignet sich ein Sanierputz mit hoher Porosität und kapillarer Leitfähigkeit. Er nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, ohne dass der Untergrund durchfeuchtet. Der Putz wird in zwei dünnen Lagen aufgetragen, wobei die erste Lage leicht angezogen sein muss, bevor die zweite folgt. Nach dem Aushärten wird die Fläche mit einer diffusionsoffenen Farbe gestrichen. Acryl- oder Dispersionsfarben mit hohem Kunstharzanteil sind hier falsch, weil sie die Feuchtigkeit einschließen und den Befall begünstigen.
Oberfläche behandeln, ohne den Putz großflächig zu entfernen Ist die Feuchtigkeit nur oberflächlich und die Ursache behoben, wird der befallene Bereich gezielt bearbeitet. Zunächst die Fläche mit einem geeigneten Desinfektionsmittel für Schimmelbefall behandeln und vollständig trocknen lassen. Anschließend werden lose Putzreste und abblätternde Farbschichten bis auf den tragfähigen Untergrund abgetragen, aber nicht großzügig herausgestemmt. Ein Bereich von einigen Zentimetern über den sichtbaren Fleck hinaus genügt. Danach die Fläche absaugen und mit einem Tiefengrund vorbehandeln, damit der neue Putz gleichmäßig haftet.
Zuerst muss geklärt werden, woher die Feuchtigkeit kommt. Typische Quellen sind ein undichtes Fensteranschlussband, fehlende oder falsch sitzende Dichtungen, ein zu hoher Feuchtegehalt der Raumluft bei gleichzeitig schlechter Lüftung oder eine Wärmebrücke an der Laibung. Ohne diese Klärung kommt der Schimmel zurück, egal wie sauber die Oberfläche ausgebessert wurde. Prüfen lässt sich das mit einem einfachen Feuchtemessgerät für Baustoffe und einem Blick auf die Dichtungsebene zwischen Rahmen und Mauerwerk. Zeigt der Putz in der Tiefe hohe Werte, reicht oberflächliches Ausbessern nicht aus.