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Nach dem Verputzen muss die Laibung austrocknen können. Zu schnelles Trocknen durch direkte Sonneneinstrahlung oder Heizluft führt zu Rissen. Deshalb wird die Fläche in den ersten Tagen leicht feucht gehalten oder abgedeckt. Ein Überstreichen mit einer wasserabweisenden Fassadenfarbe erfolgt erst, wenn der Putz vollständig durchgetrocknet ist. Wer diese Reihenfolge einhält, hat eine Laibung, die dicht ist, dämmt und viele Jahre hält.

Die Spüle bestimmt den Ausschnitt und die Position der Armatur. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob die neue Spüle die gleichen Anschlüsse hat wie die alte. Oft sind Abfluss und Eckventile nicht kompatibel. Messen Sie den Abstand zwischen Wasseranschluss und Spülenausschnitt. Bei einem Wechsel von Auflage- auf Unterbaubecken ändert sich die Einbautiefe – die Arbeitsplatte muss dann dicker sein oder unterfüttert werden. Ein typischer Fehler: Die Armatur wird erst nach dem Einbau der Platte gekauft. Dann passt der Bohrdurchmesser nicht. Klären Sie auch, ob ein Exzenter oder ein Siphon benötigt wird. Für die Montage der Armatur drehen Sie die Wasserzufuhr ab und entleeren die Leitungen.

So wird das Entlüftungsventil richtig geöffnet Setzen Sie den Entlüfterschlüssel passend auf die Vierkant- oder Schlitzschraube des Ventils. Drehen Sie ihn langsam gegen den Uhrzeigersinn, maximal eine halbe Umdrehung. Es entweicht zunächst Luft, oft mit einem zischenden Geräusch. Sobald ein gleichmäßiger Wasserstrahl austritt, ist die Luft entwichen. Drehen Sie das Ventil sofort wieder im Uhrzeigersinn zu, aber nur handfest – zu starkes Anziehen beschädigt die Dichtung. Prüfen Sie anschließend, ob das Ventil dicht ist. Tritt weiterhin Wasser aus, ziehen Sie die Schraube vorsichtig nach.

Ein häufiger Fehler ist das Entlüften bei eingeschalteter Pumpe oder laufender Heizung. Dadurch kann Luft aus anderen Teilen der Anlage nachströmen, und der Effekt bleibt aus. Ebenso falsch ist es, das Ventil mit Gewalt zu öffnen. Wenn es sich nicht bewegt, kann Kalk oder eine verkrustete Dichtung die Ursache sein. In diesem Fall hilft ein kurzer Tropfen Kriechöl, das einige Minuten einwirken sollte. Danach lässt sich der Vierkant meist leichter drehen. Verwenden Sie niemals eine Zange, die den Vierkant rund dreht.

Unabhängig vom Verfahren gilt: Das Gewicht wird immer von der Wand aufgenommen, nicht vom Spiegel. Ein Sicherheitsband oder ein zusätzlicher Draht an der Wandunterkonstruktion verhindert Schlimmeres, falls eine Befestigung doch nachgibt. Bei Mietwohnungen vorher klären, ob große Dübel erlaubt sind. Und nach dem Aufhängen kurz prüfen: Spiegel leicht antippen, auf Geräusche achten, Schrauben nachziehen. Wer diese Punkte beachtet, muss den Spiegel nicht ein zweites Mal anfassen.

Gluckernde Geräusche im Heizkörper, ungleichmäßige Wärme oder ein kalter Bereich oben am Heizkörper sind typische Anzeichen für eingeschlossene Luft. Diese Luft sammelt sich meist am höchsten Punkt des Heizkörpers und verhindert, dass heißes Wasser die gesamte Fläche erreicht. Das Entlüften ist deshalb eine einfache Wartungsarbeit, die jeder selbst durchführen kann. Benötigt wird lediglich ein Entlüfterschlüssel, ein kleiner Behälter für das austretende Wasser und ein Lappen.

imageDie benötigten Materialien umfassen LED-Streifen, ein passendes Netzteil, Verbindungskabel, Montageclips oder Klebeband, einen Lichtschalter oder Dimmer sowie Werkzeug wie Schere, Maßband und Schraubendreher. Reinigen Sie die Unterseite der Schränke gründlich von Fett und Staub, damit der Klebstoff hält. Bei lackierten oder empfindlichen Oberflächen empfiehlt sich zusätzlich ein Primer. Schneiden Sie die LED-Streifen nur an den markierten Stellen, sonst beschädigen Sie die Leiterbahnen. Löten oder stecken Sie die Verbindungen und isolieren Sie freiliegende Kontakte.

Typische Fehler sind zu lange Kabelwege, unzureichend gereinigte Flächen und das Ignorieren der maximalen Länge pro Netzteil. Ein weiterer Fehler ist das Verlegen der Kabel in der Nähe von Wärmequellen wie Backofen oder Dunstabzug. Prüfen Sie nach der Installation regelmäßig die Befestigung und die Kontakte. So bleibt die Beleuchtung dauerhaft funktionsfähig und sieht ordentlich aus.

Beim Verputzen der gedämmten Laibung wird zuerst eine Gewebeeinlage in die erste Putzschicht eingebettet. Das verhindert Risse an den Übergängen zum Rahmen und zum Mauerwerk. Der Putz wird in zwei dünnen Lagen aufgetragen, nicht in einer dicken Schicht. Zwischen den Lagen wird leicht angefeuchtet. Anschließend wird die Fläche mit einer Filzscheibe oder einem Schwammbrett abgerieben. Wer zu früh glättet, drückt Wasser an die Oberfläche und riskiert ein Absanden des Putzes.

Warum eine Dämmung der Laibung fast immer sinnvoll ist Die Laibung ist meist nur 15 bis 25 Zentimeter tief. Ohne Dämmung kühlt sie im Winter stark aus, und die warme Raumluft schlägt sich dort nieder. Eine dünne Dämmplatte aus Steinwolle oder einem kapillaraktiven Material mit zwei bis vier Zentimetern Stärke reicht oft, um die Oberflächentemperatur deutlich zu heben. Wichtig: Die Dämmung darf den Fensterrahmen nicht überdecken, sonst kann die Öffnung nicht mehr richtig schließen und die Entwässerung der Fensterbank wird behindert. Ein umlaufender Anschluss mit einem dauerelastischen Dichtstoff verhindert, dass Zugluft oder Wasser eindringt.
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