Die Wahl des Bits ist entscheidend für ein sauberes Ergebnis. Ein abgenutzter Bit passt nicht mehr exakt in den Schraubenkopf und rundet ihn ab. Prüfen Sie vor jedem Einsatz, ob der Bit noch scharfe Kanten hat. Verwenden Sie für Kreuzschlitzschrauben ausschließlich passende Bits der richtigen Größe. Ein zu kleiner Bit zerstört den Kopf, ein zu großer greift nicht. Bei Torx oder Inbus gilt dasselbe: Der Bit muss satt sitzen, ohne Spiel. Nur so wird die Kraft gleichmäßig übertragen und die Schraube läuft gerade ins Material.
Vertikale Flächen nutzen statt in die Breite denk
Ein Exzenterschleifer trägt Material über zwei Bewegungen ab: die Rotation der Schleifscheibe und die überlagerte Exzenterbewegung. Wer das Gerät nur einschaltet und mit vollem Gewicht aufdrückt, erreicht weder saubere Oberflächen noch lange Standzeiten des Schleifpapiers. Entscheidend ist, den Schleifer zu führen, nicht zu pressen. Das Eigengewicht des Geräts reicht in den meisten Fällen aus, um den Abtrag zu erzeugen.
Hängen Sie das Türblatt wieder ein und prüfen Sie den Spalt. Schleift die Tür immer noch, obwohl die Unterkante frei ist, liegt das Problem an den Scharnieren. Oft sind die Bänder ausgeschlagen oder die Tür hat sich verzogen. Justieren Sie in diesem Fall die Bänder nach: Lösen Sie die Schrauben leicht und rücken Sie das Blatt mit einem Keil in die richtige Position. Bei modernen Bändern genügt meist eine Vierteldrehung an der Stellschraube. Achten Sie darauf, dass die Tür nicht an der Zarge schleift, sondern nur am Boden.
Beginnen Sie mit einer kleineren Drehzahl und schalten Sie erst dann höher, wenn der Bit sicher im Kopf sitzt. Bei den meisten Akkuschraubern entspricht Stufe 1 einer niedrigen Drehzahl für empfindliche Materialien, Stufe 2 einer höheren für grobe Arbeiten. Für das Versenken von Schrauben in Holz reicht meist die niedrige Stufe völlig aus. Wichtig ist außerdem der Anpressdruck: Drücken Sie den Schrauber nur so stark an, dass der Bit nicht springt. Zu viel Druck führt dazu, dass der Kopf ausfranst oder das Holz einreißt. Zu wenig Druck lässt den Bit tanzen und den Schlitz zerstören.
Eine ausrangierte Zimmertür vom Sperrmüll ist ein stabiles, breites Brett mit Geschichte – und wer sie als Esstisch nutzt, spart nicht nur Geld, sondern schafft ein Möbelstück, das es so kein zweites Mal gibt. Entscheidend ist, die Tür vor der ersten Schraube richtig einzuschätzen. Die meisten Türen bestehen aus zwei dünnen Deckplatten und einer Waben- oder Röhrenfüllung aus Pappe. Diese Konstruktion trägt ihr Eigengewicht, aber keine Punktlasten. Ein schwerer Topf in der Mitte oder das Abstützen auf einer Kante genügt, um die Deckschicht einzudrücken. Wer das ignoriert, steht nach wenigen Wochen vor einer welligen Tischplatte.

Der häufigste und teuerste Fehler: die Tür einfach auf zwei Böcke legen und verschrauben. Zieht man Schrauben ohne Vorbohren in die dünne Deckschicht, reißt das Furnier auf, und der Span quillt heraus. Das Loch hält danach nichts mehr. Bohrt deshalb immer mit einem Holzbohrer vor, der etwas dünner ist als der Schraubenschaft, und setzt die Schrauben mindestens fünf Zentimeter vom Rand entfernt. Bei lackierten oder folierten Türen vorher mit einem scharfen Cuttermesser die Deckschicht anritzen, sonst platzt der Lack sternförmig ab.
Ein weiterer Punkt ist die Lochung des Schleifpapiers. Sie muss zum Absaugsystem des Schleifers passen, sonst wird der Staub nicht abgeführt und das Papier setzt innerhalb weniger Minuten zu. Prüfe vor dem Aufspannen, ob die Löcher von Teller und Papier deckungsgleich sind. Ein falsch ausgerichtetes Blatt verliert nicht nur Saugleistung, sondern hinterlässt auch Kratzer, weil der Staub unter dem Teller arbeitet.
Die Führung erfolgt in gleichmäßigen, überlappenden Bahnen. Bewege den Schleifer langsam vor und zurück, etwa zwei bis drei Zentimeter pro Sekunde, und versetze die Bahnen seitlich um die halbe Tellergröße. Wer zu schnell über das Werkstück fährt, lässt Riefen und Schleifspuren zurück, die sich später kaum entfernen lassen. Ein häufiger Fehler ist das Kippen des Tellers: Sobald der Schleifer schräg aufgesetzt wird, entstehen ungleichmäßige Druckpunkte und damit wellige Flächen.
Als Beine eignen sich Vierkanthölzer, Metallgestelle oder zwei stabile Kisten. Wichtig ist ein umlaufender Rahmen, auf dem die Tür aufliegt, damit die Kanten nicht auf den Beinen knirschen. Verleime die Auflageflächen zusätzlich mit wasserfestem Holzleim; Schrauben allein lockern sich mit der Zeit, wenn der Tisch bewegt wird. Achte darauf, dass alle vier Beine exakt gleich lang sind – ein Millimeter Unterschied reicht, und der Tisch wackelt bei jedem Essen.
Wie die Tür zum stabilen Tisch wird Bevor irgendetwas montiert wird, muss die Tür flach und trocken liegen. Feuchte Türen verziehen sich beim Trocknen, und eine verzogene Platte lässt sich nicht mehr gerade richten. Prüfe mit einer langen Wasserwaage über die gesamte Länge. Liegt die Tür hohl, hilft ein Unterbau aus zwei Kanthölzern, die quer unter die Platte geschraubt werden – sie verteilen das Gewicht und verhindern das Durchbiegen. Diese Hölzer gehören keinesfalls nur am Rand befestigt, sondern über die ganze Breite mit mehreren Schrauben verbunden.