Für die meisten schweren Spiegel ist die Kombination aus Schiene und Schrauben die beste Wahl. Kleben taugt nur als Diebstahl- oder Verrutschsicherung. Wer gar nicht bohren kann, sollte auf einen leichteren Spiegel ausweichen oder einen Fachbetrieb fragen. Ein Spiegel, der fällt, kostet mehr als jede Befestigung.
So klebst du die Dichtung, ohne sie gleich wieder abzureiß
Option 3: Betonplatten oder Terrassenplatten – robust, aber schwer Betonplatten und Natursteinplatten sind die schwerste Lösung. Sie eignen sich nur für Balkone, die statisch dafür ausgelegt sind. Der alte Belag muss komplett entfernt werden, danach wird ein Splitt- oder Kiesbett eingebaut. Die Platten werden lose darauf verlegt. Das ist einfach, aber es erfordert ein exaktes Gefälle, damit das Wasser abläuft. Ein häufiger Fehler: Es wird zu wenig verdichtet, wodurch die Platten absacken. Ein anderer Fehler: Die Fugen werden mit Sand gefüllt, der bei Regen ausgeschwemmt wird. Besser ist eine stabile Fugenfüllung mit Splitt oder speziellem Fugenmörtel.
Die Schienenmethode verteilt das Gewicht auf eine waagerechte Leiste, die in der Wand verschraubt wird. Der Spiegel hängt dann in einer Nut oder auf einem Keder. Das ist stabiler als Kleben, weil die Schrauben das Gewicht tragen und der Spiegel nur eingehängt wird. Die Schiene muss in Massivwand oder in geeigneten Dübeln sitzen. Bei Gipskarton verwenden Sie Hohlraumdübel mit großer Auflagefläche, bei Beton Spreizdübel. Die Schiene waagerecht ausrichten, sonst hängt der Spiegel schief. Nach dem Einhängen die untere Kante mit kleinen Klebepads gegen Verrutschen sichern.
Typische Fehler sind zu lange Kabelwege, unzureichend gereinigte Flächen und das Ignorieren der maximalen Länge pro Netzteil. Ein weiterer Fehler ist das Verlegen der Kabel in der Nähe von Wärmequellen wie Backofen oder Dunstabzug. Prüfen Sie nach der Installation regelmäßig die Befestigung und die Kontakte. So bleibt die Beleuchtung dauerhaft funktionsfähig und sieht ordentlich aus.
Unabhängig von der gewählten Option gilt: Die Entwässerung ist wichtiger als die Optik. Wer den alten Belag entfernt, sollte auch die Abläufe prüfen und reinigen. Ein neuer Belag auf einem schlechten Untergrund hält nicht lange. Wer diese drei Punkte beachtet, hat länger Freude am neuen Balkon.
Schrauben direkt durch die Spiegelrückwand oder durch metallene Halterungen sind die sicherste Lösung für schwere Exemplare. Sie brauchen Bohrlöcher in der Wand, passende Dübel und Schrauben, deren Kopf nicht ausreißt. Zwei Schrauben tragen einen 30-Kilo-Spiegel nur, wenn sie mindestens 8 Millimeter Durchmesser haben und tief genug sitzen. Der typische Fehler: zu kurze Dübel in altem, bröseligem Putz. Prüfen Sie vor dem Bohren, ob die Wand hohl klingt. Bei Unsicherheit lieber eine Nummer größer dübeln.
Die richtige Drehzahl hängt vom Material ab. In Weichholz reicht eine mittlere Stufe, in Hartholz oder bei langen Schrauben ist eine niedrigere Drehzahl mit mehr Vorschub besser. Wer zu schnell dreht, verbrennt das Holz oder reißt den Bit aus dem Schlitz. Wichtig ist auch der Anpressdruck: Der Akkuschrauber sollte senkrecht zur Oberfläche stehen, sonst wandert der Kopf zur Seite und hinterlässt eine Kerbe. Ein kurzer Blick auf den Winkel vor dem Start spart späteres Ausbessern.
Die Montage und der elektrische Anschluss Kleben oder schrauben Sie die Streifen in gleichmäßigem Abstand zur Vorderkante der Schränke. Drücken Sie sie fest an, damit der Kontakt zum Untergrund vollständig ist. Verlegen Sie die Kabel so, dass sie nicht geknickt oder gequetscht werden. Verbinden Sie die Streifen mit dem Netzteil und schließen Sie dieses an das Stromnetz an. Achten Sie auf die Polarität: Vertauschen Sie Plus und Minus nicht, sonst leuchten die LEDs nicht. Falls nötig, setzen Sie einen Verteiler ein, um mehrere Streifen zu versorgen.
Option 1: Keramikfliesen – langlebig, aber nur bei stabiler Statik Fliesen sind die haltbarste Lösung, wenn der Balkon eine tragfähige Betonplatte besitzt und die Entwässerung stimmt. Zuerst wird der alte Belag vollständig entfernt, anschließend der Untergrund gesäubert und mit einer Grundierung versehen. Unebenheiten lassen sich mit Ausgleichsmasse korrigieren. Darauf folgt eine flexible Dichtschicht, die verhindert, dass Feuchtigkeit in die Decke eindringt. Erst dann werden die Fliesen im Dünnbett verlegt. Ein häufiger Fehler: Es wird auf dem alten Belag verlegt, ohne die Tragfähigkeit zu prüfen. Das führt zu Hohlräumen und gebrochenen Fliesen. Ein weiterer Fehler ist der Verzicht auf eine Entwässerungsrinne oder ein ausreichendes Gefälle. Wasser muss immer ablaufen können, sonst drohen Frostschäden.
Die benötigten Materialien umfassen LED-Streifen, ein passendes Netzteil, Verbindungskabel, Montageclips oder Klebeband, einen Lichtschalter oder Dimmer sowie Werkzeug wie Schere, Maßband und Schraubendreher. Reinigen Sie die Unterseite der Schränke gründlich von Fett und Staub, damit der Klebstoff hält. Bei lackierten oder empfindlichen Oberflächen empfiehlt sich zusätzlich ein Primer. Schneiden Sie die LED-Streifen nur an den markierten Stellen, sonst beschädigen Sie die Leiterbahnen. Löten oder stecken Sie die Verbindungen und isolieren Sie freiliegende Kontakte.