Eine oft unterschätzte Methode ist das Aufhängen an vorhandenen Vorrichtungen. Viele Mietwohnungen haben bereits Bilderschienen an der Decke oder Haken in der Wand. Diese können mit leichten Karabinern oder Haken erweitert werden. Wer keine Schiene hat, kann eine Klemmleiste an der Decke montieren, die mit Federmechanik hält. Das ist stabiler als viele denken, solange die Decke glatt genug ist und die Leiste nicht überlastet wird.
Ein Flur von einem Meter Breite lässt sich nicht wie ein Zimmer möblieren. Wer dort eine normale Garderobe mit 60 Zentimetern Tiefe aufstellt, hat den Durchgang halbiert und stößt sich täglich die Schulter an der Kante. Der Fehler beginnt bei der Planung: Die meisten messen die Breite, aber nicht die Tiefe der Möbel. Wer zuerst die Tiefe prüft, gewinnt jeden Zentimeter zurück.

Zunächst wird die Fläche gründlich gereinigt. Fett, Kalk und Seifenreste entfernen, danach mit klarem Wasser nachwischen und vollständig trocknen lassen. Silikonfugen in den Ecken und am Wannenrand schneidet man mit einem Messer heraus, weil darauf keine Haftung entsteht. Die freigelegten Fugen werden mit neuem Sanitärsilikon verschlossen, sobald die neue Oberfläche fertig ist. Prüfen Sie außerdem, ob einzelne Fliesen hohl klingen. Solche Stellen lassen sich mit Injektionsharz verfestigen oder man entfernt sie und füllt den Hohlraum mit Reparaturmörtel auf.
Materialien an der Wand beeinflussen Akustik und Raumklima stärker, als die meisten erwarten. Eine Wand aus unbehandeltem Holz oder Lehmputz reguliert die Luftfeuchtigkeit und dämpft den Schall, während Fliesen, Beton und Glas den Schall reflektieren. In einem Schlafzimmer mit harten Oberflächen hallt jedes Geräusch nach, was das Einschlafen erschwert. Textile Wandbespannungen und dicke Vorhänge fangen den Schall ab. Bei Holzverkleidungen ist auf schadstoffarme Oberflächenbehandlung zu achten, sonst riecht der Raum wochenlang nach Lösemittel. Und ganz praktisch: Schwere Wandpaneele brauchen tragfähige Dübel, sonst lösen sie sich mit der Zeit aus dem Putz.
Welche Pflanzen brauchen wirklich kaum Pfleg
Die Reihenfolge ergibt sich fast von selbst, wenn man nach Leitungen und Lasten sortiert. Erste Etappe: Elektrik, Sanitär und Heizungsrohre in den Zonen, die ohnehin geöffnet werden. Zweite Etappe: Fenster und Außentüren, weil danach Staub und Zugluft anders verlaufen. Dritte Etappe: Böden und Wände. Vierte Etappe: Bad und Küche. Letzte Etappe: Anstriche, Leisten und Kleinigkeiten. Wer die Malerarbeiten vor die Elektrik zieht, darf zweimal streichen.