Zuerst wird das alte Material vollständig entfernt. Dafür eignet sich ein Fugenmesser oder ein scharfes Cuttermesser. Die Klinge flach ansetzen und das Silikon in einem Zug aus der Fuge ziehen, nicht stückweise abkratzen. Rückstände lassen sich mit einem Silikonentferner auf Lösungsmittelbasis anlösen. Danach die Fuge mechanisch reinigen, etwa mit einer kleinen Bürste, und mit einem Sauger aussaugen. Ein häufiger Fehler ist, das Silikon nur abzuziehen und die hauchdünne Schicht auf dem Untergrund zu übersehen. Auf ihr hält kein neues Silikon.
Die Stromkosten hängen weniger vom Kaufpreis als vom Nutzungsverhalten ab. Jedes Öffnen bringt warme, feuchte Luft hinein. Wer die Truhe zehnmal am Tag für je eine Minute öffnet, verbraucht deutlich mehr als jemand, der einmal täglich alles entnimmt. Deshalb: Lebensmittel in Körben oder Boxen vorsortieren, damit die Truhe nur kurz offen steht. Der Deckel muss sauber schließen – ein Blatt Papier, das sich herausziehen lässt, zeigt eine undichte Dichtung. Vereisung über fünf Millimeter isoliert den Verdampfer und erhöht den Verbrauch spürbar. Abtauen bei ausgeschaltetem Gerät, Tür offen, Handtücher unten auslegen. Nie mit scharfem Werkzeug am Verdampfer kratzen, die Kältemittelleitungen sind dünn und teuer zu reparieren.
Masse hilft, aber nur an der richtigen Stel
Typische Fehler wiederholen sich: Es wird nur oben abgedichtet, der Boden bleibt offen. Das Profil wird auf staubigen oder lackierten Untergrund geklebt. Die Bodendichtung wird so tief eingestellt, dass die Tür nicht mehr schließt. Und oft wird vergessen, dass auch ein Briefkastenschlitz oder ein Spalt am Türblatt selbst Luft durchlässt. Wer diese Stellen mitprüft, spart sich das zweite Nachbessern. Nach dem Einbau noch einmal mit dem Papier- oder Kerzentest kontrollieren, und zwar an allen vier Seiten.
Der erste Schritt ist die Bestandsaufnahme. Nicht jede Pflanze verträgt sechs Wochen ohne Gießen. Sortiere nach Wasserbedarf: Farne, Ficus, Fleißige Lieschen und viele blühende Zimmerpflanzen brauchen deutlich mehr als Kakteen, Sukkulenten, Zamioculcas oder Bogenhanf. Wer nur wenige Tage weg ist, kann empfindliche Pflanzen zusammenstellen und in ein Zimmer mit weniger Licht rücken. Dort verdunsten sie langsamer. Der häufigste Fehler: alle Töpfe gleich behandeln. Ein Kaktus, der im Sommer zweimal Wasser bekommt, überlebt problemlos; eine Calathea vertrocknet in derselben Zeit.
Zugluft an der Wohnungstür hat fast nie eine einzelne Ursache. Meistens sind es zwei getrennte Stellen: der Spalt zwischen Türblatt und Rahmen an den Seiten und oben sowie der Spalt zwischen Türunterkante und Boden. Wer nur eine davon abdichtet, wundert sich, dass es weiter zieht. Deshalb lohnt es sich, vor dem Kauf zu prüfen, wo die Luft tatsächlich eintritt.
Die Tür selbst ist der wirksamste Hebel. Eine massive Tür mit hohem Flächengewicht schluckt deutlich mehr als eine leichte Hohlraumtür. Ist ein Austausch nicht möglich, bringt eine zweite Tür auf der Innenseite oder eine stabile Schallschutztür mit dichtem Rahmen viel. Entscheidend ist die Dichtigkeit: Rundum laufende Dichtungen in Rahmen und an der Unterkante, dazu ein sauber eingestelltes Schloss, das die Tür gleichmäßig anpresst. Typischer Fehler: nur unten eine Bürstendichtung anschrauben und die Fugen seitlich vergessen. Der Schall nimmt dann einfach den nächsten Weg. Prüfe nach dem Einbau mit einem Blatt Papier, ob die Dichtung überall gleichmäßig anliegt.
Eine Alternative für unebene Rahmen ist die Bürstendichtung zum Anschrauben. Sie gleicht Unebenheiten besser aus als Klebeprofile und hält länger. Beim Anschrauben darauf achten, dass die Schrauben nicht in den Falz oder in die Schließzylinderbohrung geraten. Bei Mietwohnungen ist das Anschrauben oft nicht erlaubt, hier bleibt nur die klebende Variante oder eine Dichtung, die in die vorhandene Nut des Rahmens eingeschoben wird.
Türdichtungen für Rahmenfugen richtig anbringen Für die seitlichen und oberen Fugen eignen sich selbstklebende Dichtungsprofile aus Gummi oder Silikon. Vor dem Aufkleben die Klebefläche mit Spiritus entfetten und trocknen lassen, sonst löst sich das Profil nach wenigen Wochen wieder. Das Profil nicht auf Zug verkleben, sondern leicht gestaucht andrücken, damit es sich beim Schließen zusammendrücken kann. Ein häufiger Fehler ist ein zu dickes Profil: Die Tür schließt dann schwer, das Schloss klemmt und das Profil wird an einer Stelle durchgescheuert. Besser ein dünneres Profil wählen und bei Bedarf nachjustieren.
Der klassische Test kostet nichts. Bei geschlossener Tür ein Stück dünnes Papier oder eine Kerze langsam an der Fuge entlangführen. Flattert das Papier oder zuckt die Flamme, ist die Stelle undicht. Besonders aufschlussreich ist dieser Test bei Wind von außen, also an einem kühleren Tag. Wer den Spalt von innen nicht erreicht, prüft von außen mit der Handfläche: ein kühler Luftstrom ist meist deutlich zu spüren.