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Bei der Sortenwahl entscheidet die Wuchsform über den Platzbedarf. Stabtomaten werden ein bis zwei Meter hoch und brauchen eine stabile Rankhilfe, etwa einen Bambusstab oder eine Schnur, die an der Decke befestigt wird. Buschtomaten bleiben kompakt und kommen mit einem 10-Liter-Topf zurecht. Für Anfänger bewährt haben sich ‚Moneymaker', ‚Harzfeuer' und die gelbe ‚Goldene Königin'. Cocktailtomaten wie ‚Supersweet 100' tragen über Monate und sind weniger anfällig für Fäulnis. Wer zum ersten Mal anbaut, sollte keine veredelten Profisorten wählen – sie verzeihen Fehler bei Wasser und Dünger kaum.

Das Abziehen erfolgt, solange die Farbe noch leicht feucht ist. Wird zu lange gewartet, reißt die Farbe an der Kante aus. Das Band wird in einem flachen Winkel von der Wand gezogen, nicht nach vorne weg. So entsteht eine saubere Bruchkante. Bei empfindlichen Oberflächen hilft ein Föhn, der das Klebeband leicht erwärmt und den Kleber weicher macht. Nach dem Abziehen bleibt eine scharfe Linie, die keiner Nacharbeit bedarf.

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Ein sauberer Farbübergang an der Wand beginnt nicht mit dem Pinsel, sondern mit dem Abkleben. Wer das Kreppband nur grob an die Kante drückt und dann sofort loslegt, produziert Ränder, die hinterher aussehen wie mit dem Daumen gezogen. Die Ursache liegt selten an der Farbe, sondern fast immer an der Vorbereitung des Untergrunds und an der Art, wie das Band aufgebracht wird.

Worauf es bei der Form wirklich ankom

Gegossen wird morgens, am besten direkt an die Wurzel und nicht über die Blätter. Tomaten mögen es gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Ein täglicher Kontrollgriff in die oberste Erdschicht zeigt, ob Wasser nötig ist – ist sie trocken, wird gegossen, ist sie feucht, wartet man. Ab der Blüte braucht die Pflanze alle zwei Wochen Dünger, etwa einen flüssigen Tomatendünger mit Kalium und Phosphor. Stickstoffbetonte Dünger führen zu riesigen Blättern und kaum Früchten. Typischer Fehler: zu viel Gießen in den ersten Wochen, dann schlappe, gelbe Blätter und Wurzelfäule.

Der richtige Topf entscheidet über die Ernte Ein 10-Liter-Kübel ist das Minimum für eine Buschtomate, Stabtomaten brauchen mindestens 15 Liter, besser 20. Zu kleine Gefäße trocknen schnell aus, die Wurzeln verkümmern und die Pflanze wirft Blüten ab. Wichtig sind Abzugslöcher im Boden, denn Staunässe lässt die Wurzeln verfaulen. Als Substrat eignet sich torffreie Blumenerde mit Kompostanteil; reine Gartenerde verdichtet sich im Topf und erstickt die Wurzeln. Wer mehrere Töpfe aufstellt, sollte Untersetzer verwenden und nach dem Gießen das überschüssige Wasser nach einer halben Stunde entfernen.

Tomaten brauchen mehr Sonne als die meisten Balkonpflanzen. Süd- oder Südwestlage mit mindestens sechs Stunden direkter Einstrahlung ist Pflicht, sonst bleiben die Früchte klein und sauer. Ein windgeschützter Platz hinter einer Glasscheibe oder Brüstung hilft, denn Wind kühlt die Pflanzen aus und trocknet die Blätter, was Pilzkrankheiten begünstigt. Wer nur einen Nordbalkon hat, sollte auf Buschtomaten verzichten und stattdessen auf robuste Sorten wie ‚Matina' oder ‚Rote Murmel' ausweichen – auch wenn die Ernte dann magerer ausfällt.

Zunächst muss das Ventil am Heizkörper vollständig geöffnet sein. Viele drehen den alten Thermostatkopf ab und montieren den neuen direkt auf ein Ventil, das noch halb geschlossen ist. Das smarte Gerät regelt dann gegen einen mechanischen Widerstand und kann die Durchflussmenge nicht korrekt steuern. Vor der Montage den Stift im Ventil mit leichtem Druck prüfen: Er muss sich bewegen lassen und von selbst zurückfedern. Klemmt er, hilft nur Entkalken oder ein Austausch des Ventileinsatzes.

Schließlich sollten die alten mechanischen Köpfe nicht einfach entsorgt werden. Bei Ausfall, Umzug oder Mietwohnung lassen sie sich schnell wieder montieren. Und wer die smarten Geräte nur im Winter nutzt, sollte die Batterien im Sommer entfernen oder auf Lagermodus stellen, sonst entladen sie sich durch ständige Funksuche. Die Technik spart nur dann Energie, wenn sie sauber eingebaut, kalibriert und an das tatsächliche Heizverhalten angepasst ist.

Vor dem Streichen kann die Klebekante zusätzlich versiegelt werden. Ein dünner Streifen farbloses Acryl oder ein Hauch Wandfarbe in der Grundfarbe verhindert, dass später die neue Farbe unter das Band kriecht. Dieser Schritt ist besonders wichtig bei strukturierten Untergründen. Die Versiegelung muss trocknen, bevor gestrichen wird. Wer zu viel davon aufträgt, bekommt eine sichtbare Wulst an der Kante.

Ausgeizen ist bei Stabtomaten notwendig, sonst wächst die Pflanze buschig und setzt weniger Frucht an. Triebe, die in der Blattachsel zwischen Hauptstamm und Blatt wachsen, werden mit dem Daumen oder einer sauberen Schere entfernt, solange sie klein sind. Buschtomaten werden nicht ausgegeizt. Ab Juli sollten die unteren Blätter entfernt werden, damit Luft an den Stamm kommt und Kraut- und Braunfäule keine Chance haben. Bei Regenwetter über mehrere Tage empfiehlt es sich, die Töpfe unter einen Vorsprung zu stellen oder provisorisch abzudecken.
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