Schlüsselhaken wirken banal, werden aber oft falsch angebracht. Sie gehören in Reichweite der Tür, aber nicht in den Bereich, der beim Öffnen und Schließen gestreift wird. Eine Höhe von etwa 1,30 bis 1,50 Metern passt für Erwachsene, Kinder brauchen einen eigenen, tieferen Haken. Wer den Haken direkt neben den Türgriff setzt, schlägt sich früher oder später die Hand an. Ein Brett mit mehreren Haken und einer kleinen Ablage darüber verhindert, dass Schlüssel, Karten und Post auf der Fensterbank landen.
Der häufigste Grund ist die fehlende Luftzirkulation. Steht der Schrank direkt an der Wand, kann die Luftfeuchtigkeit dort nicht abtrocknen. Besonders in Schlafzimmern, wo nachts viel Feuchtigkeit über die Atemluft entsteht, reicht schon ein Abstand von wenigen Zentimetern. Prüfe, ob zwischen Schrankrückwand und Wand überhaupt Luft kommt. Wenn nicht, rücke den Schrank mindestens fünf Zentimeter von der Wand ab. Bei Schränken mit flacher Rückwand aus Hartfaserplatte reicht das oft nicht aus. Dann hilft eine leichte Wandverkleidung aus einer diffusionsoffenen Matte, die die Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt.
Vor dem endgültigen Festschrauben die Platte trocken auflegen, ausrichten und prüfen, ob sie waagerecht sitzt. Kleine Korrekturen lassen sich mit dünnen Unterlegscheiben hinter der Konsole ausgleichen. Nach dem Verschrauben alle Schrauben noch einmal nachziehen und die Platte auf festen Sitz testen, indem man vorsichtig Druck ausübt. Erst dann Lampe, Wecker und Bücher daraufstellen. So hält der schwebende Nachttisch dauerhaft und sieht dabei so aus, als wäre er aus der Wand gewachsen.
Nach der Montage prüfen, ob die Heizung noch warm wird. Ein zu tiefes Brett staut die Wärme und erhöht den Energieverbrauch. Wer unsicher ist, testet mit einem Thermometer: Die Oberflächentemperatur des Heizkörpers sollte sich nicht deutlich ändern. Außerdem darauf achten, dass das Brett nicht direkt über dem Thermostatkopf sitzt, sonst misst dieser falsch und die Heizung regelt ungenau.
Zuerst wird die Höhe festgelegt. Als Richtwert gilt: mindestens 15 Zentimeter über der Oberkante des Heizkörpers, damit die Konvektion nicht blockiert wird. Bei einem Handtuchheizkörper kann der Abstand kleiner ausfallen, weil seitlich kaum Warmluft entweicht. Ein Brett von 15 bis 20 Zentimetern Tiefe reicht für Badutensilien aus. Tiefere Bretter wirken im schmalen Bad klobig und lassen sich schlechter reinigen. Vor dem Bohren prüfen, ob sich an der gewünschten Stelle Leitungen oder die Heizungsrohre befinden – besonders bei Altbauten mit Aufputzinstallation.
Feuchtigkeit messen statt raten Bevor du handelst, miss die Feuchtigkeit. Ein einfaches Hygrometer zeigt die relative Luftfeuchtigkeit im Raum. Werte über 60 Prozent begünstigen Schimmel. Ein Feuchtigkeitsmessgerät für die Wand zeigt, ob die Wand wirklich nass ist oder nur die Oberfläche. Ist die Wand durchgehend feucht, liegt ein Leck oder aufsteigende Feuchtigkeit vor. Dann reicht Lüften nicht aus. In diesem Fall muss die Ursache an der Fassade oder an einer Leitung gesucht werden. Ein typischer Fehler ist, den Schimmel nur oberflächlich abzuwischen und dann den Schrank wieder davorzustellen. Das verdeckt das Problem, löst es aber nicht.
Für eine Platte von 45 bis 50 cm Breite, 30 bis 35 cm Tiefe und 20 bis 25 mm Stärke reicht ein Paar massiver Winkel oder ein verdecktes Trägersystem, das in zwei Bohrlöchern in der Wand sitzt. Bei Trockenbauwänden müssen die Schrauben zwingend in der Metallunterkonstruktion oder in einer dahinterliegenden Massivwand verankert werden — sonst reißt die Konsole samt Inhalt aus. Als Material eignet sich mehrschichtverleimtes Holz, Buche-Leimholz oder eine beschichtete Spanplatte. Massivholz ist schwerer, hält Schrauben aber besser als billige Spanplatten mit dünner Dekorschicht.
Wer keine Lust auf sichtbare Winkel hat, kann den Träger in die Plattenunterseite einlassen. Dazu mit dem Forstnerbohrer eine flache Aussparung in die Platte fräsen, die den Wandträger aufnimmt. Die Platte liegt dann satt auf und der Träger verschwindet. Wichtig: Die Aussparung nicht zu tief fräsen, sonst bleibt zu wenig Material für die Schrauben. Bei beschichteten Platten vorher abkleben, damit die Säge- und Bohrkanten keine Ausrisse bekommen.
Beim Streichen mit einem Pinsel in Richtung der Holzmaserung arbeiten. Zwei dünne Schichten sind besser als eine dicke. Die erste Schicht dünn auftragen, damit sie in die Poren zieht. Trockenzeit einhalten, auch wenn es schwerfällt. Zu frühes Überstreichen führt zu Runzeln und Blasen. Kanten und Falze nicht vergessen, dort sitzt später der Rahmen. Nach dem Trocknen die Tür wieder einhängen und prüfen, ob sie schließt, ohne zu klemmen.
Eine Wandfarbe zu ändern heißt nicht zwangsläufig, die ganze Fläche zu streichen. Wer nur Akzente setzen will, greift zu Mitteln, die sich rückstandslos entfernen lassen oder dauerhaft auf einer Teilfläche bleiben. Der häufigste Fehler dabei: zuerst die Farbe wählen und erst danach überlegen, wie sie an die Wand kommt. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Zuerst prüfen, welche Technik zur Wand und zum Mietverhältnis passt, dann die Farbe besorgen.