Zum Schluss wird geprüft, ob der Rahmen wirklich unbeweglich sitzt. Ein kurzer Rütteltest mit der Hand zeigt, ob noch Spiel vorhanden ist. Wer nachbessern muss, löst nicht einfach alle Anker, sondern verstärkt gezielt die schwächste Stelle. Nach dem Verankern und Abdichten folgt eine Sichtkontrolle nach dem ersten Regen und nach starkem Wind. Nur so zeigt sich, ob der neunte Bereich dauerhaft hält oder ob sich der Aufwand an einer anderen Stelle wiederholt.
Ein einzelner Anker hält selten. Im neunten Bereich müssen die Kräfte über mehrere Punkte abgetragen werden: oben, unten und an den Seiten, jeweils mit ausreichendem Abstand zur Rahmenecke. Wer nur die alten Schrauben durch dickere ersetzt, verschiebt das Problem. Besser ist eine Konterlattung oder ein eingeschobenes Verstärkungsprofil, das die Last auf den tragenden Untergrund überträgt. Dabei darauf achten, dass unterschiedliche Materialien getrennt werden – Stahl auf Aluminium ohne Trennung führt zu Kontaktkorrosion, und die hält länger als die Verankerung.
Eine Dachschräge wirkt auf den ersten Blick wie ein Hindernis. Tatsächlich ist sie oft die einzige Fläche im Schlafzimmer, die sich ohne Eingriff in die Raumproportionen als Stauraum erschließen lässt. Entscheidend ist die Planung: Wer erst nach dem Möbelkauf über den Einbauschrank nachdenkt, stellt später fest, dass Türen kollidieren, Schubladen blockieren oder die Kopffreiheit am Bett nicht mehr stimmt. Deshalb steht am Anfang keine Skizze des Schranks, sondern eine Messung des Raums.
Silikon trägt die Dichtigkeit, nicht das Profil Die Silikonfuge ist die eigentliche Dichtung, nicht der Metallrahmen. Vor dem Verfugen müssen alle Flächen trocken, staub- und fettfrei sein. Acryl- oder Sanitärsilikon auf feuchtem Untergrund haftet nicht und zieht später Wasser. Auf beiden Seiten der Fuge Klebeband setzen, dann die Silikonraupe in einem Zug ziehen und mit einem Glättmittel oder Spülmittelwasser abziehen. Klebeband erst abziehen, solange das Silikon noch frisch ist. Ein typischer Fehler: zu viel Silikon in die Ecke drücken und hoffen, dass es dicht wird. Besser ist eine dünne, gleichmäßige Raupe. Auf Putz oder unbehandeltem Mauerwerk hält Silikon schlecht; dort sollte zuerst grundiert oder auf eine geeignete Dichtmasse zurückgegriffen werden.
Ein häufiger Fehler ist, nur den sichtbaren Fettfilter zu putzen und den Rest der Haube zu vergessen. Auch das Gehäuse, die Innenseite der Haube und die Luftauslassöffnungen sammeln Fett. Diese Flächen wischt man mit einem feuchten Tuch und mildem Reiniger ab, niemals mit scheuernden Schwämmen. Besonders hartnäckig sind die Ränder der Filteraufnahme: Dort bildet sich mit der Zeit eine klebrige Schicht, die den Filter nicht mehr richtig sitzen lässt. Ein Wattestäbchen oder eine alte Zahnbürste erreicht diese Kanten zuverlässig.
Die Kombination der Materialien funktioniert nur, wenn der Feuchtetransport stimmt. Lehmputz auf Holzfaser ist möglich, wenn die Holzfaser vorher ausreichend trocken und die Oberfläche aufgeraut ist. Kork auf Lehmputz haftet nur, wenn der Putz vollständig abgebunden und staubfrei ist. Ein häufiger Fehler ist das Verlegen auf frischem Estrich oder feuchtem Untergrund. Feuchtigkeitsmessungen mit einem geeigneten Messgerät gehören vor jeder Verlegung dazu. Bei Fußbodenheizung muss die Vorlauftemperatur begrenzt werden, damit Kork und Holzfaser nicht überhitzen.
Das Gefälle ist der Punkt, der am häufigsten übersehen wird. Der Duschbereich muss zum Abfluss hin abfallen, meist etwa ein bis zwei Zentimeter pro Meter. Ohne dieses Gefälle bleibt Wasser vor der Glasabtrennung stehen, läuft unter der Dichtung hindurch und tritt auf der anderen Seite wieder aus. Bei bodengleichen Duschen wird das Gefälle im Estrich oder in der Entwässerungsebene angelegt, nicht nachträglich mit Fliesen ausgeglichen. Wer eine Wanne einbaut, prüft, ob sie waagerecht steht; steht sie schief, sammelt sich Wasser in einer Ecke, und die Abtrennung sieht dauerhaft unsauber aus. Mit einer Wasserwaage lässt sich das vor dem Verfugen kontrollieren.
Grundsätzlich gilt: Fettfilter aus Metall sind die erste Verteidigungslinie und müssen regelmäßig entfettet werden. In einem normalen Haushalt mit täglichem Kochen ist eine Reinigung etwa alle drei bis vier Wochen sinnvoll, bei starker Nutzung mit viel Braten auch alle zwei Wochen. Der Test ist einfach: Hält man den Filter gegen das Licht und sieht keine gleichmäßigen Öffnungen mehr, ist er fällig. Aktivkohlefilter dagegen lassen sich nicht auswaschen. Sie binden Gerüche, bis sie gesättigt sind, und müssen je nach Kochverhalten alle drei bis sechs Monate ersetzt werden. Ein beschrifteter Kalendereintrag oder ein Merker auf dem Handy verhindert das Vergessen.
Zuerst das Maß. Gemessen wird nicht an der Wand, sondern an der Stelle, an der das Glas tatsächlich aufliegt. Wände sind selten im Lot, Fliesen haben Fugen und Unebenheiten. Deshalb an mehreren Punkten messen – oben, in der Mitte, unten – und die kleinste Breite verwenden. Bei einer Nische zwischen zwei Wänden muss das Glas um einige Millimeter schmaler sein als das lichte Maß, sonst klemmt es beim Einsetzen. Wer eine Drehtür plant, rechnet zusätzlich den Schwenkbereich mit ein: Der Flügel braucht nach außen Platz, sonst stößt er gegen die Heizung oder das Waschbecken. Ein häufiger Fehler ist, nur einmal zu messen und sich auf die Wand zu verlassen.