Typische Fehler zeigen sich immer wieder an denselben Stellen. Oft wird nur der Deckel gedämmt, der Rahmen aber vergessen. Dann bleibt ringsum ein Spalt, durch den die warme Luft entweicht. Ebenso häufig wird die Dichtung nicht erneuert, obwohl sie porös ist. Ein weiterer Fehler ist zu dünner Dämmstoff: Wer nur eine dünne Lage aufklebt, erreicht kaum eine Verbesserung, weil die Wärme seitlich am Dämmstoff vorbeiströmt. Und schließlich wird die Luke nach der Dämmung nicht mehr richtig geschlossen, weil der aufgebaute Deckel zu schwer oder zu dick geworden ist. Dann steht die Klappe einen Spalt offen, und die ganze Arbeit war umsonst.
Wer die Luke und die Treppe sauber dämmt, merkt den Unterschied an der Heizung. Der Wärmeverlust über die oberste Geschossdecke sinkt spürbar, und die Feuchtigkeit an der Luke verschwindet, weil die Oberflächentemperatur steigt. Die Dämmung selbst ist keine einmalige Aktion: Dichtungen altern, Dämmplatten können sich lösen, und nach jedem Öffnen der Luke sollte geprüft werden, ob sie wieder plan aufliegt. Ein kleiner Aufwand, der sich über viele Heizperioden auszahlt.

Prüfen Sie nach der Montage immer die Belastbarkeit, bevor Sie den Gegenstand endgültig anbringen. Hängen Sie sich nicht mit dem vollen Gewicht an ein Regal, aber ziehen Sie ruckartig nach unten. Bewegt sich der Dübel oder knarzt es, ist die Befestigung nicht sicher. Bei schweren Lasten wie Fernsehern oder Hängeschränken sollten Sie mehrere Dübel verwenden und die Last auf diese verteilen. Ein einzelner Dübel in der Mitte trägt selten das gesamte Gewicht. Achten Sie außerdem darauf, dass die Schraube lang genug ist: Sie muss den Dübel vollständig durchdringen und mindestens einen Zentimeter in den Dübel hineinragen.
Die Dämmung muss bündig mit der Deckenebene abschließen Der wirksamste Aufbau ist eine Dämmbox, die auf der Oberseite der Luke sitzt. Sie wird aus steifen Dämmplatten zugeschnitten und so verklebt, dass sie den Deckel vollständig umschließt. Entscheidend ist, dass die Dämmung des Deckels und die Dämmung der Decke eine durchgehende Ebene bilden. Steht die Box über oder bleibt sie zurück, entsteht an der Kante eine Kältebrücke. Üblich sind Platten aus Mineralwolle oder Hartschaum mit einer Stärke, die mindestens der der Deckendämmung entspricht. Alle Fugen zwischen den Platten werden mit Klebeband oder Dichtstoff verschlossen, damit keine Luft zirkulieren kann.
Was nicht in die Wurmkiste gehört: gekochte Speisereste mit Öl oder Soße, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Zwiebeln und Zitrusfrüchte in großen Mengen. Diese Stoffe ziehen Schädlinge an und zersetzen sich zu langsam. Kleine Mengen Zwiebelschale sind unproblematisch, aber sie brauchen länger. Brot und Nudeln nur in sehr kleinen Portionen, sonst schimmeln sie, bevor die Würmer sie fressen. Schimmel ist kein Grund zur Panik, aber ein Zeichen, dass zu viel Futter auf einmal eingebracht wurde.
Pressen, aushärten, nachbearbeit
Wenn es trotzdem riecht, liegt es fast immer an einem der drei Fehler: zu nasses Futter, zu wenig Luft oder zu viel auf einmal. Entferne die oberste Schicht, mische trockenes Papier unter, reduziere die Futtermenge für zwei Wochen. Trauermücken verschwinden, wenn die Oberfläche trockener wird und keine offenen Speisereste mehr aufliegen. Nach vier bis sechs Monaten ist der Humus fertig. Er riecht nach Waldboden, nicht nach Abfall. Dann trennst du die Würmer ab, sammelst den Wurmhumus und startest mit frischem Substrat. Die Kiste läuft weiter, solange die Würmer Futter und Feuchtigkeit in Balance vorfinden.
Eine Wurmkiste in der Wohnung ist kein Miniaturausgabe eines Gartenkomposts. Wer das verwechselt, produziert Fäulnis, Trauermücken und Geruch. Der Unterschied liegt in der Steuerung von Feuchtigkeit, Luft und Futtermenge. Wer diese drei Größen kontrolliert, kompostiert Küchenabfälle geruchlos in einer Kiste, die kaum größer ist als ein Getränkekasten.
Die Kiste selbst braucht keine Technik. Zwei stapelbare Kunststoffwannen, ein Deckel, ein Ablaufhahn für überschüssige Flüssigkeit und ein paar hundert Gramm Kompostwürmer (Eisenia fetida) reichen aus. Kein teures Starterset nötig, aber die Wannen müssen geschlossen sein, damit kein Licht eindringt und keine Fliegen hineinkommen. Bohre in den Boden der oberen Wanne kleine Löcher, damit Flüssigkeit abfließen kann, und stelle sie in die untere Wanne. Der Deckel bleibt locker aufgelegt, nicht luftdicht verschlossen.
Die meisten Wände in deutschen Wohnungen bestehen aus Gipskarton, Kalksandstein oder Beton. Jedes dieser Materialien verlangt eine andere Befestigungstechnik. Wer unterschiedslos eine Schraube in die Wand dreht, riskiert, dass der Dübel durchrutscht, die Wand ausbricht oder das Regal beim ersten Belastungstest herunterkommt. Bevor Sie also irgendetwas an die Wand hängen, müssen Sie wissen, woraus die Wand besteht und wie schwer der Gegenstand ist, den sie tragen soll.