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imageBevor Sie neu abdichten, müssen Sie die Ursache finden. Prüfen Sie die Fensterbank auf Risse, offene Fugen zum Mauerwerk und beschädigte Silikonfugen. Klopfen Sie den Putz vorsichtig mit dem Griff eines Schraubendrehers ab – klingt es hohl, ist der Untergrund lose und muss entfernt werden. Auch die Neigung der Fensterbank spielt eine Rolle: Steht sie waagerecht oder fällt sie sogar nach innen, kann Wasser nicht ablaufen und sucht sich seinen Weg in die Fuge. Eine korrekte Neigung von etwa zwei Grad nach außen ist wichtig, damit Regenwasser zuverlässig abfließt.

Die Elektrik ist der dritte Punkt. Ein Geschirrspüler zieht dauerhaft Strom, oft über eine Stunde bei hoher Last. Eine alte Zweiadern-Leitung ohne Schutzleiter ist unzulässig, ebenso der Anschluss an eine Mehrfachsteckdose. Sinnvoll ist ein eigener Stromkreis mit Fehlerstromschutzschalter, abgesichert und mit ausreichendem Querschnitt. In Mietwohnungen ist der Eingriff in die Elektroanlage zustimmungspflichtig, und das gilt auch für Wasser- und Abwasseranschlüsse.

Das Nachlaufrelais ist der eigentliche Knackpun

Das Einbringen erfolgt mit einer Injektionspumpe oder einer Handpresse. Der Druck darf nicht zu hoch sein, sonst spritzt das Material aus den Fugen und verteilt sich ungleichmäßig. Bei zu niedrigem Druck dringt die Flüssigkeit nicht tief genug ein. Nach dem Setzen der Injektion müssen die Bohrlöcher verschlossen werden, meist mit einem passenden Mörtel oder Quellmörtel. Danach folgt eine Trocknungsphase von mehreren Wochen. In dieser Zeit darf die Wand nicht gestrichen oder verputzt werden. Wer zu früh weiterarbeitet, schließt die Feuchtigkeit ein und der Effekt ist dahin.

Ein Geschirrspüler im Altbau scheitert selten am Gerät, sondern an der Frage, wohin mit Zulauf, Ablauf und Strom. Wer die vorhandene Bausubstanz kennt, findet fast immer einen Weg. Entscheidend sind drei Dinge: Wo liegt der nächste Kaltwasseranschluss, wo kann Abwasser mit Gefälle abfließen, und wo gibt es eine belastbare Steckdose. Vor jeder Planung steht deshalb ein Blick in den Keller und auf die Grundrisszeichnung, nicht der Gang zum Möbelhaus.

Vor dem Kauf die Trägerart prüfen. Manche Klemmträger funktionieren nur bei bestimmten Falztiefen. Ist der Falz zu flach oder zu tief, halten sie nicht. Bei Kunststofffenstern mit Dichtung darf der Träger die Dichtung nicht zusammendrücken, sonst wird das Fenster undicht. Bei Holzfenstern auf Lackschäden achten; scharfe Kanten am Träger lassen sich mit einem Stück Klebeband entschärfen.

So messen Sie Höhe und Breite ohne Lücken Die Breite bestimmt, wie viel vom Fenster verdeckt wird. Ein innenliegendes Plissee deckt nur die Glasfläche ab, ein außenliegendes überlappt den Rahmen. Für einen lückenlosen Abschluss an den Seiten je nach Trägerart einige Millimeter Zugabe einplanen, aber nicht so viel, dass der Träger nicht mehr in den Falz passt. Die Höhe wird von der Oberkante der Befestigung bis zur Unterkante des gewünschten Abschlusses gemessen. Wichtig: Die Bedienelemente brauchen Platz. Ist oben zu wenig Raum, kollidiert der Griff mit dem Fenstergriff oder der Träger klemmt die Dichtung ein.

Zugluft unter einer Zimmertür entsteht fast immer durch einen Spalt zwischen Türblatt und Boden oder durch eine verzogene Zarge. Bevor du dichtest, prüfe mit einer Taschenlampe im abgedunkelten Raum, wo Licht durchscheint. Alternativ hältst du ein dünnes Blatt Papier in den Spalt und ziehst es langsam heraus: Gleitet es ohne Widerstand durch, ist die Lücke zu groß. Miss die Spaltbreite an mehreren Stellen, denn Böden und Türblätter sind selten gleichmäßig. Notiere die Werte, damit du die passende Dichtung wählst und nicht zweimal kaufst.

Zuerst entscheiden, wie das Plissee am Fenster befestigt wird. Klemmträger greifen in den Falz zwischen Fensterflügel und Rahmen oder klemmen am Flügel selbst. Beide Varianten verlangen unterschiedliche Maße. Für die Falzmontage die lichte Breite des Falzes messen, nicht die Außenkante des Rahmens. Ein Maßband reicht, ein Zollstock ist bei engen Falzen handlicher. An drei Stellen messen – oben, Mitte, unten – und den kleinsten Wert verwenden. Schwankt die Breite um mehr als wenige Millimeter, sitzt der Träger sonst einseitig unter Spannung.

Ein häufiger Fehler ist das Abdichten bei direkter Sonneneinstrahlung oder auf nassem Untergrund. Die Fuge trocknet dann zu schnell aus und reißt. Ebenso problematisch ist es, einfach neues Silikon über altes zu spritzen – die Haftung ist gering und die Undichtigkeit kehrt zurück. Warten Sie nach dem Abdichten mindestens 24 Stunden, bevor Regen fällt. Prüfen Sie danach mit einem gezielten Wasserstrahl, ob alles dicht ist. Zeigt sich nach dem ersten starken Regen wieder Feuchtigkeit, suchen Sie weiter nach versteckten Rissen im Putz oder an der Fensterbank selbst.

Beim Bohren durch Wände und Decken ist Bestandsschutz wichtig. Tragende Wände dürfen nicht einfach durchbohrt werden, Holzbalkendecken schon gar nicht in der Mitte. Leitungen gehören in Randbereiche oder in vorhandene Schlitze. Eine Kernbohrung braucht vorherige Prüfung, ob Bewehrung oder alte Installationen getroffen werden. Wer ohne diese Prüfung arbeitet, beschädigt regelmäßig Heizungsrohre oder Stromleitungen, die in Altbauten selten nach Plan verlaufen.
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