Die Drainage selbst besteht aus einer Rigole aus Kies oder Splitt, in die ein Drainagerohr mit Gefälle zum nächsten Sinkkasten oder zur Versickerung gelegt wird. Das Rohr wird mit einem Filtervlies umhüllt, damit sich die Poren nicht mit Feinteilen zusetzen. Ohne Vlies ist die Drainage nach wenigen Jahren wirkungslos. Kontrollschächte an den Ecken erleichtern die spätere Reinigung mit dem Schlauch. Die Drainage darf nicht höher liegen als die Schachtsohle, sonst staut sich das Wasser und läuft wieder in den Keller.
Akustikpaneele wirken am stärksten, aber nur, wenn sie richtig angebracht werden. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern die Position: An den Stellen, an denen der Schall zuerst auftrifft — also gegenüber der Sprechposition und an den Seitenwänden — bringen schon wenige Elemente viel. Ein häufiger Fehler ist, nur eine kleine Fläche hinter dem Monitor zu bekleben. Das reduziert den Hall kaum, weil der Schall seitlich vorbeizieht. Achten Sie darauf, dass die Paneele einen Abstand zur Wand haben, denn der Luftspalt dahinter verbessert die Dämpfung deutlich.
Für die Flächenabdichtung des Schachtes außen eignen sich mineralische Dichtungsschlämme oder Bitumenbahnen, je nach Beanspruchung. Entscheidend ist der Anschluss an die Gebäudeabdichtung: Die Dichtungsebene des Schachtes muss mit der der Kellerwand überlappen, sonst bleibt ein Ring offen, durch den Sickerwasser eindringt. Typischer Fehler: Die Abdichtung endet am oberen Schachtende, und das Regenwasser läuft zwischen Schacht und Wand direkt in die Fuge. Deshalb wird die Dichtung bis über die Geländeoberkante geführt und mit einer Klemm- oder Anschlussleiste gegen Abrutschen gesichert.
Die dritte Variante ist ein separates Duschmodul, das neben dem WC an der Wand sitzt. Es eignet sich, wenn das vorhandene WC bleiben soll und der Platz es zulässt. Der Wasseranschluss wird über ein T-Stück vom Eckventil abgezweigt. Achte darauf, dass das Modul nicht mit dem WC-Deckel kollidiert und der Strahl nicht gegen die Klobrille spritzt. Solche Module benötigen ebenfalls Strom, meist für Pumpe und Steuerung. Ohne Steckdose in Reichweite wird es aufwendig.
Vergleichen Sie die drei Optionen nicht nach Anschaffungspreis, sondern nach Wirkung pro Fläche. Akustikpaneele sind am effizientesten, wenn nur begrenzte Wandflächen zur Verfügung stehen. Teppich und Vorhänge sind günstiger, wirken aber nur, wenn sie großzügig dimensioniert sind. Die Kombination aus einem großen, schweren Teppich, dichten Vorhängen und einzelnen Paneelen an den Reflexionspunkten erzielt meist bessere Ergebnisse als die Konzentration auf nur eine Maßnahme.
Die Kombination aus Haken und Bank funktioniert nur, wenn beide dieselbe Zone bedienen. Ordnen Sie Haken, Bank und Schuhablage übereinander an einer Stelle an, nicht verteilt über den ganzen Flur. So entsteht ein kompakter Anziehplatz. Über der Bank bleiben etwa 40 Zentimeter Abstand zur Unterkante der Haken, damit niemand mit dem Kopf anschlägt. Prüfen Sie diese Zone, indem Sie sich hinsetzen und aufstehen. Streift der Kopf die Haken, sitzt die Bank zu hoch oder die Haken zu tief. Ein weiterer Fehler ist die Platzierung der Bank direkt neben der Wohnungstür. Beim Öffnen der Tür entsteht ein toter Winkel, der den Sitzplatz unbrauchbar macht. Lassen Sie mindestens 20 Zentimeter Abstand zwischen Türrahmen und Bank.
Ein Dusch-WC lässt sich auf drei Wegen nachrüsten: als Aufsatz auf ein vorhandenes WC, als komplettes WC-Becken mit integrierter Düse oder als separates Duschmodul, das neben dem bestehenden WC montiert wird. Welcher Weg sinnvoll ist, hängt weniger vom Budget ab als von den Anschlüssen im Bad. Prüfe zuerst, ob in Wand- oder Bodennähe ein Kaltwasseranschluss und eine Steckdose mit FI-Schutz vorhanden sind. Fehlt beides, wird der Aufwand deutlich größer, weil Leitungen sichtbar oder unter Putz verlegt werden müssen.
Das Komplett-WC ersetzt das alte Becken vollständig. Der Vorteil: saubere Optik, keine Aufsatzkanten, keine Nischen für Kalk. Der Nachteil: Der Boden- oder Wandanschluss muss exakt passen, sonst sind Fliesenarbeiten nötig. Miss vor dem Kauf den Abstand der Befestigungsschrauben, die Höhe des Abflusses und die Tiefe des Spülkastens aus. Ein typischer Fehler ist der zu knapp gewählte Wandabstand: Dann stößt der Deckel an die Fliesen oder der Spülkasten lässt sich nicht mehr öffnen.
Wandhaken gehören auf die Seite, die man beim Betreten des Flurs zuerst sieht, damit nasse Jacken und Taschen nicht durch den gesamten Raum getragen werden. Die Montagehöhe richtet sich nach der längsten Kleidung im Haushalt: Für Mäntel liegt die Unterkante der Haken bei etwa 170 bis 180 Zentimetern über dem Boden, für Kinderjacken deutlich niedriger. Ein häufiger Fehler ist eine Reihe gleich hoher Haken – kurze Jacken verschwinden dann hinter langen Mänteln, und der untere Bereich bleibt ungenutzt. Besser ist eine Staffelung in zwei Höhen, wobei die obere Reihe tiefer hängt als übliche Garderobenstangen, damit sich Kleiderbügel nicht verheddern.