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Licht lässt sich ohne Deckenbohrung über eine Klemmleuchte mit Schraubzwinge an der Oberschrankkante nachrüsten. Wichtig ist ein flach ausgerichteter Strahl auf die Arbeitsfläche, nicht gegen die Wand, sonst blenden Sie sich selbst. Batterie- oder akkubetriebene Leisten unter dem Hängeschrank sind eine zweite Option, benötigen aber regelmäßiges Nachladen. Verzichten Sie auf Leuchten mit Saugnapf an gefliesten Flächen – sie halten selten länger als ein paar Tage und fallen auf die Herdplatte.

Haken und Bank richtig anordn

Die erste Lage Gipskarton wird an die Zarge herangeführt, nicht dahinter geschoben. Das bedeutet: Die Platte wird an der Zargenkante zugeschnitten, mit einer Fuge von etwa drei bis fünf Millimetern. Diese Fuge ist kein Fehler, sondern eine Bewegungsfuge. Wer die Platte press an die Zarge drückt, riskiert Risse, sobald sich die Wand durch Temperatur oder Feuchtigkeit bewegt. Die Schnittkante wird leicht angeschrägt, damit Spachtelmasse später Halt findet. Bei doppelter Beplankung wird die zweite Lage versetzt zur ersten montiert, damit keine durchgehende Fuge entsteht.

Für die Kalkulation sind Maße wichtiger als Preise. Benötigt werden der Abstand zur nächsten Kaltwasserleitung, die Höhe des Abflusses über dem Boden, die Tiefe der Nische und der seitliche Abstand zu Wänden. Ein Standardgerät braucht etwa 60 Zentimeter Breite, 60 Zentimeter Tiefe und 85 Zentimeter Höhe; nach oben sollte Luft zum Ausschwingen bleiben. Der Ablauf muss mit Gefälle verlegt werden, sonst steht Wasser in der Leitung. Bei einem Bodenablauf ist ein Geruchsverschluss Pflicht, bei einem Siphon unter dem Waschbecken muss der Anschluss druckfest sein.

Der erste Schritt ist die Kontrolle. Prüfen, ob das Rohr abgedichtet wurde und kein Wasser mehr nachläuft. Danach die Feuchtigkeit der Decke messen, am besten mit einem Feuchtigkeitsmessgerät für Baustoffe. Wer keines besitzt, kann einen kleinen Bereich mit Folie abkleben und nach ein bis zwei Tagen nachsehen, ob sich Kondenswasser unter der Folie bildet. Zeigt die Messung noch erhöhte Werte, ist Streichen sinnlos. Die Decke muss erst trocknen, notfalls mit Heizung, Lüftung oder einem Bautrockner. Bei tief sitzender Nässe reicht das nicht immer: Dann muss der betroffene Putz entfernt und neu aufgetragen werden.

Undichte Fensterbänke außen sind selten ein Schönheitsfehler. Meistens dringt Wasser in die Fuge zwischen Bank und Fassade oder in den Anschluss zum Rahmen ein. Die Folge sind feuchte Wände, abplatzender Putz, Schimmel im Innenraum und im Winter Frostschäden. Bevor neu abgedichtet wird, muss klar sein, woher das Wasser wirklich kommt.

Beim Streichen selbst wird zuerst die Sperrschicht, danach die Deckfarbe aufgetragen. Zwei dünne Anstriche ergeben ein besseres Ergebnis als ein dicker. Rollen mit einer mittleren bis langen Florhöhe eignen sich für Decken besser als Pinsel, weil sie gleichmäßiger verteilen. Zwischen den Anstrichen ausreichend trocknen lassen. Bei stark saugendem Untergrund kann eine Grundierung vor der Deckfarbe nötig sein, sonst bleibt die Fläche fleckig.

Nach dem Aushärten wird die Dichtung mit Wasser geprüft. Ein einfacher Test mit der Gießkanne zeigt, ob das Wasser sauber abläuft oder irgendwo seitlich eindringt. Undichtigkeiten zeigen sich oft erst nach mehreren Minuten. Wichtig ist außerdem, die Dichtstoffe nicht bei Regen, Frost oder auf feuchtem Untergrund zu verarbeiten. Die meisten Produkte brauchen trockene Bedingungen und Temperaturen über fünf Grad. Wer diese Punkte einhält, muss die Fensterbank nicht jedes Jahr neu abdichten.

Untergrund vorbereiten statt einfach überstreichen Ist die Decke trocken, geht es an den Untergrund. Lose Farbe, abblätternde Schichten und der alte Fleck werden abgeschliffen oder abgekratzt. Der Fleck selbst wird mit einer Isolierfarbe oder einem Sperrgrund behandelt, sonst schlägt er wieder durch. Diese Sperrschicht dünn und gleichmäßig auftragen, Trockenzeit laut Herstellerangabe einhalten. Anschließend die gesamte Decke leicht anschleifen und von Staub befreien. Nur den Fleck zu überstreichen und den Rest der Decke auszulassen, führt fast immer zu sichtbaren Übergängen.

Nach dem Trocknen zeigt sich, ob die Arbeit sauber war. Bleibt der Fleck nach zwei bis drei Wochen sichtbar, war entweder der Untergrund nicht trocken oder die Sperrschicht zu dünn. In diesem Fall nicht einfach erneut überstreichen, sondern die Ursache erneut prüfen.

Typische Fehler sind zu frühes Streichen auf feuchtem Untergrund, das Weglassen der Sperrschicht und das Streichen nur über den Fleck. Ebenso problematisch ist es, wasserlösliche Farbe auf einen noch aktiven Wasserfleck zu geben. Wer unsicher ist, ob die Decke dauerhaft trocken bleibt, sollte lieber einen Fachbetrieb hinzuziehen, bevor die gesamte Fläche gestrichen wird.

Ein Wasserfleck an der Decke nach einem Rohrbruch ist selten nur ein optisches Problem. Trocknet die Feuchtigkeit nicht vollständig aus, kommt der Fleck nach dem Streichen innerhalb weniger Wochen zurück, und darüber kann Schimmel entstehen. Bevor Farbe auf die Decke kommt, muss deshalb zuerst geklärt werden, ob die Ursache behoben und die Decke wirklich trocken ist.
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