0 votes
Die häufigsten Fehler passieren bei der Montage. Viele bringen zuerst den Surround an und hängen dann das Board auf – dabei sollte das Board zuerst exakt sitzen, damit der Ring später gleichmäßig aufliegt. Ein weiterer Fehler ist die Wahl des Materials: Weicher Schaumstoff dämpft gut, nutzt sich aber schnell ab und bekommt Löcher. Hartes Gummi hält länger, ist aber lauter, wenn ein Pfeil einschlägt. Wer in einer Mietwohnung wirft, sollte zudem prüfen, ob der Ring die Wand nur abdeckt oder auch den Aufprall wirklich abfängt. Ein dünner Ring verhindert Kratzer, aber keinen tiefen Einschlag.

Zuerst das Maß der Segmente. Bei einer normgerechten Steeldartscheibe beträgt der Abstand vom Bullseye zum äußeren Doppelring genau 170 Millimeter, der Durchmesser des gesamten Boards liegt bei etwa 451 Millimetern. Miss mit einem Lineal oder Maßband vom Mittelpunkt des Bullseye zu mehreren Doppelsegmenten. Abweichungen von mehr als zwei Millimetern deuten auf eine verbogene oder nachgiebige Unterkonstruktion hin. Prüfe außerdem, ob die Segmente gleichmäßig ausgerichtet sind – ein schiefes Spider führt zu ungleichen Trefferflächen.

Der Surround ist ein kompakter Ring, der passgenau um das Board gelegt oder gesteckt wird. Er deckt den Bereich zwischen Scheibenrand und Wand ab, also dort, wo die meisten Fehlwürfe einschlagen. Viele Modelle bestehen aus verdichtetem Schaumstoff oder Gummi und sind sechs bis acht Zentimeter breit. Die Montage ist einfach: Board an die Wand, Surround darüber, fertig. Wichtig ist, dass der Innendurchmesser exakt zum Durchmesser der Scheibe passt. Ein zu enger Ring sitzt unter Spannung und kann das Board verziehen, ein zu weiter Ring lässt Spalten offen, durch die Pfeile rutschen.

Für die meisten Heimanlagen reicht ein Surround mit etwa sieben Zentimetern Breite und mittlerer Härte. Er deckt den realistischen Streubereich ab, lässt sich ohne Werkzeug anbringen und stört die Wurfmechanik nicht. Ein Catchring lohnt sich vor allem dann, wenn der Boden empfindlich ist oder Kinder im Raum spielen. In beiden Fällen gilt: Vor dem Kauf den Durchmesser der eigenen Scheibe messen, nicht schätzen. Und nach der Montage mit einigen Testwürfen prüfen, ob der Ring wirklich dort sitzt, wo die Pfeile landen – nicht dort, wo sie landen sollten.

imageEin zweiter wichtiger Punkt: Bei 301 ist die Zahl der Aufnahmen bis zum Finish deutlich kleiner. Ein starker Spieler erreicht nach zwei Aufnahmen einen Restwert unter 170, ein schwächerer nach vier oder fünf. Deshalb lohnt es sich, den Weg zur Doppelzahl früh zu planen. Wer bei 301 mit 301 beginnt, sollte nicht blind auf Triple-20 werfen, sondern überlegen, ob 140, 135 oder 132 als Zwischenziel sinnvoll sind. Diese Zahlen führen zu einem geraden Restwert und damit zu einem Doppel als Finish.

Viele Werfer neigen dazu, die Wurfhöhe dauerhaft zu verändern, obwohl nur eine temporäre Anpassung nötig wäre. Nach einer Verletzung, einer Wachstumsphase oder einer Technikumstellung kann die alte Höhe wieder besser passen. Deshalb sollte die Wurfhöhe regelmäßig überprüft werden, am besten alle paar Wochen oder nach jedem Trainingsblock. Dokumentieren Sie die Werte, um Entwicklungen nachzuvollziehen. So vermeiden Sie, dass sich eine einmal gewählte Höhe verselbstständigt und die Leistung langfristig sinkt.

So planst du einen Checkout richt

Wer regelmäßig auf eine Sisal-Scheibe wirft, kennt das Problem: Nicht jeder Pfeil trifft das Doppelfeld. Fehlwürfe landen im schlimmsten Fall in der Wand, im Putz oder in der Tapete. Ein Wandschutz ist deshalb keine Spielerei, sondern eine der sinnvollsten Anschaffungen für jedes Dartboard. Zwei Lösungen haben sich durchgesetzt: der Surround, ein ringförmiger Aufsatz direkt um die Scheibe, und der Catchring, eine meist tiefere Auffangvorrichtung mit Rand. Beide schützen, aber sie tun es unterschiedlich – und genau darin liegt der entscheidende Unterschied.

Wo der Catchring mehr kann – und wo er stört Ein Catchring geht einen Schritt weiter. Er kombiniert den Schutzring mit einer Art Auffangschale oder einem tieferen Rand, der abprallende Pfeile auffängt, statt sie auf den Boden fallen zu lassen. Das ist besonders in Räumen mit hartem Boden oder in Kellern praktisch, wo herunterfallende Darts Spitzen und Barrels beschädigen. Der Nachteil: Catchringe bauen deutlich tiefer auf. Sie stehen oft mehrere Zentimeter von der Wand ab. Wer nah an einer Tür oder in einer Nische wirft, stößt schnell an. Außerdem kann ein zu tiefer Rand den Wurfarm streifen, wenn der Wurfstil sehr flach ist.

Ein weiteres Problem: zu viel auf einmal wollen. Anfänger starten oft mit Cricket oder 501 und verlieren schnell die Motivation. Besser ist es, zunächst nur auf ein großes Feld zu werfen, etwa die 20 oder die 19. Zehn Minuten täglich bringen mehr als zwei Stunden am Wochenende. Nach ein paar Wochen kommen Doppel und Triple hinzu, dann erst Spielvarianten. Wer geduldig übt, merkt nach kurzer Zeit, wie die Pfeile immer näher an die gewünschte Stelle fliegen.
ago by (120 points)

Your answer

Privacy: Your email address will only be used for sending these notifications.
...