Ein fensterloses Bad fühlt sich oft wie eine dunkle Kammer an. Das muss nicht so bleiben. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich Tageslicht simulieren, ohne dass Sie eine Wand durchbrechen. Der Schlüssel liegt in der Kombination aus künstlichem Licht, Spiegeln und hellen Oberflächen. Wichtig ist, dass Sie die drei Elemente aufeinander abstimmen – sonst entstehen unschöne Schatten oder blendende Reflexe.
Die Pflege entscheidet darüber, wie lange die Wand gut aussieht. Glas und Kunststoff reagieren unterschiedlich auf Kalk. Nach dem Duschen hilft es, die Scheibe kurz mit einem Abzieher zu bearbeiten. Wer das regelmäßig macht, braucht seltener aggressive Reiniger. Kalkablagerungen lassen sich mit einer Mischung aus Wasser und etwas Essig oder Zitronensäure lösen, aber nicht auf Natursteinfliesen anwenden, weil die Säure den Stein angreift. Bei Kunststoffscheiben keine scheuernden Schwämme verwenden, sonst entstehen Kratzer, in denen sich Schmutz sammelt.
Häufige Fehler sind das Überstreichen mit normaler Dispersionsfarbe, das Abdichten mit Sperrputz oder das Aufbringen von Fliesen. Alle drei verschließen die Wand, stauen die Feuchtigkeit und verlagern den Schimmel tiefer in das Mauerwerk oder in angrenzende Bauteile. Ebenso problematisch ist der Einbau einer Fußbodenheizung in eine feuchte Altbauwand, ohne vorher die Ursache zu beseitigen. Wer die Feuchtigkeit nur versteckt, saniert nicht, sondern verschiebt das Problem.
Für den Bau braucht man zwei Terrakotta-Gefäße, die ineinanderpassen – ein größeres Außengefäß und ein kleineres Innengefäß – dazwischen muss ein Zwischenraum von mindestens drei bis vier Zentimetern bleiben. Beide Gefäße werden vor dem ersten Gebrauch mindestens zwei Stunden in Wasser eingelegt, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Anschließend füllt man den Zwischenraum mit feinem Sand, nicht mit Kies: Sand leitet die Feuchtigkeit gleichmäßig nach oben und hält sie länger. Der Sand wird mit Wasser durchtränkt, bis er gesättigt ist. Das Innengefaß bleibt trocken und nimmt das Kühlgut auf.
Eine Katzentoilette in der Wohnung fällt sofort ins Auge, besonders wenn sie frei im Raum steht. Wer sie verstecken will, muss nicht gleich ein ganzes Zimmer umbauen. Es reicht, ein paar Grundregeln zu beachten und die Toilette in bestehende Möbel oder Nischen zu integrieren. Wichtig ist dabei immer, dass die Katze den Ort weiterhin problemlos erreicht und sich nicht eingeengt fühlt.
Wer den Unterschrank selbst baut, sollte zuerst den Korpus aus wasserfestem Material fertigen. Spanplatten mit Melaminbeschichtung sind für den Badbereich nur geeignet, wenn alle Schnittkanten versiegelt werden. Besser sind Multiplexplatten oder MDF mit einer dichten Lackierung. Die Rückwand erhält eine Aussparung für den Siphon, die großzügig bemessen sein sollte. Schubladen statt Türen schaffen mehr Ordnung, weil sie den Inhalt vollständig freigeben. Allerdings benötigen Schubladen mehr Einbautiefe und kollidieren schneller mit dem Siphon. Hier hilft ein verkürzter Auszug oder eine Blende, die den Siphon verdeckt, ohne die Schublade zu blockieren.
Typische Fehler sind zu enge Verstecke, fehlende Fluchtwege für die Katze und ein Standort direkt neben dem Futterplatz. Katzen trennen Fressen und Toilette instinktiv. Stellen Sie die Toilette niemals in unmittelbarer Nähe von Näpfen auf. Auch ein Platz direkt an einer stark frequentierten Wohnungstür ist ungünstig. Wählen Sie einen ruhigen Bereich, den die Katze ungestört aufsuchen kann. Wenn mehrere Katzen im Haushalt leben, sollte jedes Tier sein eigenes Versteck haben.
Lichtquellen richtig platzieren und auswählen Beginnen Sie mit der Grundbeleuchtung. Deckenleuchten mit hoher Farbtemperatur (4000 bis 6000 Kelvin) wirken tageslichtähnlich. Achten Sie auf einen hohen Farbwiedergabeindex (CRI >90), damit Farben natürlich erscheinen. Verteilen Sie mehrere Lichtquellen: Eine indirekte Leuchte hinter dem Spiegel, eine Deckenleuchte und eine Spotsäule neben dem Waschbecken. Vermeiden Sie einzelne grelle Lampen, die harte Schatten werfen. Ein häufiger Fehler ist eine zu niedrige Farbtemperatur (unter 3000 Kelvin) – das Bad wirkt dann gelblich und künstlich.
Wer diese Punkte beachtet, kann eine Katzentoilette in der Wohnung so verstecken, dass sie weder optisch noch geruchlich auffällt. Der Aufwand lohnt sich, denn eine zufriedene Katze und ein aufgeräumtes Zuhause schließen sich nicht aus.
Bei der Montage zählt der Untergrund mehr als das Werkzeug. Fliesen sind hart, aber nicht immer tragfähig genug für schwere Glaswände. Dübel müssen zum Material passen: Für Fliesen auf Gipskarton braucht es andere Befestiger als für Beton. Vor dem Bohren wird die Wand angezeichnet und mit einer Wasserwaage ausgerichtet. Ein häufiger Fehler ist, die Wand nur oben zu befestigen und unten frei schwingen zu lassen. Gerade bei Glas entstehen so Spannungen, die auf Dauer zu Rissen führen. Unten gehört eine stabile Führung oder eine Silikonfuge, die Bewegungen auffängt.